Ein Transfer zum Ärger Mourinhos

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Cech-Transfer als persönlicher Erfolg für Wenger

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Der Transfer-Coup ist perfekt!

Petr Cech übersiedelt um kolportierte elf Millionen Pfund (15,5 Mio. Euro) von Chelsea zum Stadtrivalen Arsenal. 

Damit wechselt der 33-jährige Tscheche nach elf Jahren bei den "Blues" ins Dress der "Gunners". 

Mit Chelsea holte er vier Premier-League-Titel, vier FA-Cups, drei League-Cups, die Europa League und die Champions League.

Cech von Wengers Vorstellungen überzeugt

"Als Arsene Wenger mir seine Ambitionen darlegte und mir erklärte, welche Rolle ich in seinem Team spielen soll, war für mich die Entscheidung klar", wird Cech, der einen "langfristigen Vertrag" (ohne genaue Zeitangabe) unterschreibt, auf der Arsenal-Homepage zitiert.

Bei Chelsea nahm der Keeper in der letzten Saison hinter Thibaut Courtois zumeist auf der Ersatzbank Platz. Unter Wenger winkt ihm nun ein Stammplatz. Von den bisherigen Arsenal-Torhütern, David Ospina und Wojciech Szczesny, dürften wohl einer den Klub verlassen.

Wengers persönlicher Erfolg gegen Mourinho

"Ich bewundere ihn schon seit langer Zeit. Deswegen bin ich sehr glücklich, dass er sich für uns entschieden hat. Er hat schon in vielen Saisonen bewiesen, dass er einer der besten Torhüter der Welt ist. Seine Verpflichtung macht unseren Kader stärker", erklärt Arsenal-Coach Wenger.

Dem Franzosen gelingt mit dem Transfer nicht nur eine ausgezeichnete Verpflichtung für seine Torhüter-Position, sondern auch ein kleiner Seitenhieb gegen seinen Erzrivalen Jose Mourinho.

Dank an Abramovich

Der portugiesische Chelsea-Trainer hatte sich lange gegen einen Verkauf von Cech an den Stadtrivalen gewehrt, da er keinen direkten Konkurrenten stärken wollte. 

Klub-Eigentümer Roman Abramovich wollte dem langjährigen Stammtorhüter aber aufgrund seiner Verdienste für den Verein keine Steine in den Weg legen. Deswegen bedankte sich Cech auf Twitter auch extra beim russischen Oligarchen.

Bringt Cech Arsenal die Meisterschaft?

Laut diversen Medien soll auch Paris St. Germain an einer Verpflichtung des Tschechen interessiert gewesen sein. Bei Arsenal trifft der 33-Jährige nun aber auf seinen langjährigen Freund und Landsmann Tomas Rosicky.

Chelsea-Kapitän John Terry meinte zuletzt, eine Verpflichtung von Cech könnte Arsenal "zwölf bis 15 Punkte" in der nächsten Saison bringen. Gut möglich also, dass Mourinho recht behält und sich Chelsea mit diesem Verkauf ins eigene Fleisch schneidet. Als Ersatz für Cech soll nun jedenfalls eine neuer Torwart geholt werden.

Stokes Asmir Begovic und Robert Green von den Queens Park Rangers sind als Nummer zwei hinter Courtois im Gespräch.

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