Zurück an alter Wirkungsstätte

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Robert Lewandowski erstmals als Gegner in Dortmund

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Kaum ist er weg, kehrt er schon wieder zurück. Nur rund drei Monate nach seinem letzten Pflichtspiel in Dortmund tritt Polens Fußballstar Robert Lewandowski am Mittwoch im Supercup-Match mit seinem neuen Klub an alter Wirkungsstätte an.

Pikanterweise bekommt er es gleich im ersten Saison-Pflichtspiel für den FC Bayern mit seinen einstigen Weggefährten zu tun.

"Es wird speziell"

"Ich hatte vier tolle Jahre beim BVB. Das wird für mich dieses Mal ein anderes Gefühl, weil ich dann zu Gast in diesem Stadion bin", meinte der Torjäger vor der Partie, in der er vor 80.000 Zuschauern ganz besonders im Blickpunkt stehen wird.

Sein neuer Trainer Pep Guardiola meinte dazu: "Es wird speziell für ihn. Er war vier Jahre in Dortmund, er hat es dort überragend gemacht."

Die zahlreichen deutschen Weltmeister werden das Prestigeduell dagegen wohl kaum prägen, denn den Trainingsdefiziten ihrer Topstars wollen die Trainer der beiden deutschen Topklubs bei ihren Aufstellungen und Einwechslungen Rechnung tragen.

Zahlreiche Abwesende

"Wir haben nur acht, neun Spieler fit, nicht mehr", betonte Guardiola, der am Dienstag vor dem Abschlusstraining in München offen ließ, mit welchen seiner sechs Champions von Brasilien er überhaupt für den Supercup plant.

Dortmund-Coach Jürgen Klopp wird zumindest auf Mats Hummels verzichten. Darüber hinaus werden Marco Reus, Nuri Sahin, Jakub Blaszczykowski und Ilkay Gündogan beim Probelauf gut eine Woche vor dem Ligastart fehlen.

Trotzdem wird ein Spektakel zum Saisonauftakt erwartet. "Es gibt grundsätzlich keine Freundschaftsspiele, wenn Bayern und Dortmund auf dem Platz stehen", betonte Weltmeister-Tormann Manuel Neuer vor dem ersten Vergleich mit dem BVB, der auch bei der Titeljagd wieder als erster Herausforderer des Double-Gewinners aus München gilt.

Revanche für das Vorjahr?

"Das ist der erste Titel der Saison", erklärte Guardiola zur Wichtigkeit des Supercups, den er im Vorjahr mit einem 2:4 in Dortmund verpasst hatte. "Wir werden eine Mannschaft haben, die fähig sein wird, Dortmund zu schlagen", versprach Neuer den Fans.

Im Münchner Tor könnte jedoch Ersatzmann Tom Starke beginnen. "Er hat eine sehr gute Sommer-Vorbereitung gemacht", bemerkte Guardiola.

Die begrenzte Aussagekraft des Kräftemessens ohne zahlreiche Topspieler auf beiden Seiten betonte auch Jürgen Klopp: "Ein Sieg über die Bayern würde das Gefühl verbessern, hätte aber relativ wenig Auswirkungen auf die Saison. Vor einem Jahr haben wir dieses Spiel gegen die Bayern gewonnen, waren am Ende aber dennoch ein paar Punkte hintendran." Satte 19 Zähler waren es exakt nach 34 Runden.

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