Derby-Niederlage hat unrühmliches Nachspiel

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Nach den Vorkommnissen beim DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Greuther Fürth hat der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes am Mittwoch ein Ermittlungsverfahren gegen den 1. FC Nürnberg eingeleitet.

Im Anschluss an die 0:1-Niederlage des "Clubs" im Derby gegen den Zweitligisten am Dienstagabend hatten zahlreiche Fans den Innenraum des Stadions gestürmt.

Die Nürnberger wurden vom DFB zu einer Stellungnahme aufgefordert.

"Beängstigende Szenen"

"Die Szenen, die sich nach dem Spiel ereignet haben, finde ich beängstigend", betonte Fürth-Trainer Mike Büskens. Nürnbergs Trainer Dieter Hecking war der selben Meinung.

Gut 100 "Club"-Anhänger hatten nach dem Schlusspfiff den Platz gestürmt und Gäste-Fans attackiert. Vier Ordner wurden leicht verletzt.

Der Verein kündigte jedenfalls ein hartes Durchgreifen an. "Es ist zwar eine kleine Gruppe, die für diese Ausschreitungen verantwortlich ist. Aber so etwas darf es nicht geben", sagte Nürnbergs Vorstand Ralf Woy.

Bei Fürth ist der ehemalige Rapid-Sportdirektor Alfred Hörtnagl als Fußball-Koordinator engagiert.

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