Falsche Behandlung bei Thiago

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Guardiola mit schuld an Thiagos langem Ausfall?

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Thiago Alcantara! – Das war im vergangenen Sommer die Antwort Pep Guardiolas auf die Frage der Bayern-Bosse, welchen Spieler er haben möchte.

Der damals neu installierte Trainer der Münchner wollte das 25-Millionen-Euro-Schnäppchen von seinem Ex-Klub FC Barcelona und er bekam es. Thiago sollte Guardiolas Philosophie in das Spiel der Bayern einpflanzen, den Takt vorgeben und aus der Defensive heraus die Fäden bis in die Spitze ziehen.

Leidenszeit verlängert sich

Bei den Partien, die Thiago für den Rekordmeister absolvierte, konnte er auch zeigen, dass er selbst dem Spiel des FCB noch eine neue Qualität verleihen kann. Einziges Manko am erklärten Wunschspieler von Pep sind seine Verletzungen.

Nur 25 Mal lief er seit seiner Verpflichtung auf. Zuletzt am 29. März gegen Hoffenheim, wo sich der Spanier einen Innenbandriss im rechten Knie zuzog. Seither arbeitet Thiago vergeblich an seinem Comeback.

Eigentlich rechnete Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer zum Trainingsauftakt Anfang Juli damit, dass der 23-Jährige in sieben bis acht Wochen wieder einsatzfähig sein würde. Nun stellt sich allerdings heraus, dass Thiago mindestens noch bis Oktober ausfallen wird.

Falsche Behandlung in Barcelona

Und mit schuld daran soll ausgerechnet sein Trainer und Förderer Pep Guardiola sein.

Nachdem Thiagos Innenband während der Rehabilitation erneut riss, musste er sich operieren lassen. In der Folge soll es bezüglich der weiteren Behandlung unterschiedliche Auffassungen von Guardiola und Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt gegeben haben.

Wie der "Münchner Merkur" am Montag berichtet, habe der Trainer die Verantwortung dafür übernommen, dass sich Thiago zunächst in Barcelona pflegen lässt.

Dort soll es aber zu einer folgenschweren Fehlbehandlung gekommen sein. Thiagos Arzt Ramon Cugat spritzte dem Mittelfeldspieler demnach Kortison, wodurch das Gewebe nachhaltig beschädigt wurde und nun erst langsam wieder nachwachsen muss.

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