Doppelter Pizarro reicht nicht

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Gelungenes Debüt von Junuzovic

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Zlatko Junuzovic hat sich am Sonntag bei seinem Debüt im Dress des deutschen Bundesligisten Werder Bremen gleich mit einem Assist eingestellt.

Der Ex-Austrianer bereitete beim 2:2-Auswärtsremis gegen das Schlusslicht SC Freiburg den ersten Werder-Treffer von Claudio Pizarro mit einer Flanke vor und bekam von Chefcoach Thomas Schaaf gleich die Chance, sich über 90 Minuten zu präsentieren.

"Für das erste Spiel war es ganz okay, ich hätte aber lieber die drei Punkte mitgenommen", sagte der Mittelfeldspieler.

Doppelter Pizarro

Die Bremer gingen durch den 33-jährigen Pizarro zweimal in Führung (25., 47./Saisontore 14 und 15). Cedrick Makiadi (32.) und der 21-jährige Jonathan Schmid (70.), ein Franzose mit österreichischen Wurzeln, sorgten aber vor 22.000 Zuschauern jeweils für den Ausgleich.

"Wir hätten das 2:1 drüberbringen müssen und wir hatten auch Chancen auf das 3:1, die hätten wir machen müssen", resümierte ein nicht ganz zufriedener Junuzovic.

Der ÖFB-Teamspieler rechnet mit einer Leistungssteigerung in nächster Zeit. "Ich werde in den nächsten Tagen und Wochen sicher noch besser reinkommen", sagte der 24-Jährige. Schaaf war mit dem Debüt von Junuzovic grundsätzlich zufrieden.

Noch Luft nach oben

"Ich glaube, dass er das gezeigt hat, was man von ihm erwarten kann", lobte der Bremen-Trainer seinen Neuzugang. Der Mittelfeldspieler habe aber sich noch viel Luft nach oben.

"Er wird noch besser werden, davon bin ich überzeugt", ergänzte Schaaf. Marko Arnautovic saß bei den Bremern nur auf der Bank, Sebastian Prödl fehlt noch längere Zeit wegen seiner Gesichtsverletzung.

Werder verabsäumte es damit, wirklich näher an die besten vier Teams der Liga heranzurücken, liegt hinter Borussia Dortmund (43), Bayern München (41), Schalke 04 (41) sowie Borussia Mönchengladbach (40) mit 32 Zählern auf Rang fünf.

Erster Köln-Sieg gegen Lautern nach 23 Jahren

Der 1. FC Kaiserslautern befindet sich auch weiterhin in akuter Abstiegsgefahr. Die "Roten Teufel" kassierten zum Abschluss der Runde eine 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Köln und sind nun schon seit zehn Spielen sieglos.

Die Hausherren waren ebenbürtig, obwohl sie ab der 40. Minute mit zehn Mann auskommen mussten - Ariel Borysiuk sieht Gelb-Rot.

Für den einzigen Treffer der Partie sorgte Odise Roshi, der in der 72. Minute nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung per Kopf erfolgreich war.

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