Frankfurt stoppt den Siegeszug des FC Bayern

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Ohne ÖFB-Star David Alaba in der Startformation hat der Deutsche Meister Bayern München am Freitag in der Liga erstmals Punkte abgegeben.

Der Tabellenführer musste sich in der elften Runde bei Eintracht Frankfurt mit einem torlosen Remis begnügen.

Die Bayern verpassten damit den Startrekord in europäischen Topligen, den mit elf Siegen in der Saison 1960/61 weiter Tottenham Hotspur hält.

Vorsprung komfortabel

Der Vorsprung der Münchner auf den ersten Verfolger Borussia Dortmund beträgt bei einem Spiel mehr immer noch acht Zähler. Frankfurt belohnte sich für eine starke Abwehrleistung mit dem ersten Punkt gegen die Bayern nach zuletzt sechs Niederlagen.

ÖFB-Torhüter Heinz Lindner saß bei den Gastgebern auf der Ersatzbank. Das tat bei den Bayern vorest auch Alaba. Der 23-jährige Wiener wurde erst in der Schlussviertelstunde für Kapitän Philipp Lahm eingewechselt.

Für Arsenal geschont

Alaba, als bis dahin einziger Bayern-Akteur in allen 16 Pflichtspielen der Saison (inkl. Supercup) über die volle Distanz im Einsatz, sollte für den Champions-League-Schlager am Mittwoch zu Hause gegen Arsenal geschont werden.

Im Hinspiel in London hatten die Münchner ihre bisher einzige Saisonniederlage kassiert (0:2). In Frankfurt setzte es die zweite kleine Enttäuschung dieser Spielzeit.

Auch die SGE mit Chancen

Die Bayern waren die tonangebende Mannschaft, kamen mit Ausnahme eines Kopfballs von Arturo Vidal (11.) vor der Pause aber zu keinen Großchancen. Nach Seitenwechsel wurde auch Frankfurt etwas gefährlicher. Bayern-Torhüter Manuel Neuer hatte Glück, dass ein Querschläger ohne Folgen blieb (54.).

Die Bayern-Stars fanden kein Loch im Frankfurter Abwehrwall. Ein Tor von Stürmerstar Robert Lewandowski wurde zurecht wegen Abseits nicht anerkannt (89.).

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