Alaba trifft, Bayern verliert

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Köln bekommt BVB-Frust ab

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BVB schießt sich den Frust von der Seele

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Pleiten in der Champions League, Siege in der Bundesliga: Deutschlands Meister Borussia Dortmund hat eine beeindruckende Antwort auf das Gerede von einer drohenden Krise gegeben.

Drei Tage nach dem katastrophalen 1:3 bei Olympiakos Piräus spielte das Team von Trainer Jürgen Klopp beim 5:0 (3:0) über den 1. FC Köln groß auf und schob sich auf Platz zwei hinter Spitzenreiter Bayern München, der erst am Sonntagabend in Hannover gastiert.

Tore von Shinji Kagawa (7.), Marcel Schmelzer (25.), Robert Lewandowski (44., 50.) und Sebastian Kehl (66.) vor 80.720 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park ebneten den Weg zum vierten Meisterschaftserfolg in Serie.

Starke Leistungen von Stranzl und Harnik

Dagegen wurde der Höhenflug der völlig überforderten Kölner abrupt gebremst.

Die ÖFB-Legionäre Martin Harnik und Martin Stranzl brachten starke Leistungen, blieben aber ebenso wie Andreas Ivanschitz ohne Sieg.

Harnik holte beim 2:2 in Nürnberg den Elfer zum 1:1 durch Zdravko Kusmanovic (61.) heraus, als er die Hand von Nürnbergs Wollscheid im Sechzehner traf.

"Ein kleiner Rückschritt"

Innenverteidiger Stranzl war beim 0:1 von Borussia Mönchengladbach in Hoffenheim Kapitän. Vedad Ibisevic (56.) erzielte das Goldtor für die Gastgeber, die sich vorläufig auf Rang sechs verbesserten.

"Das war ein kleiner Rückschritt. Wir waren zu hektisch und wollten in einigen Situationen zu viel. Wir haben alles probiert, doch heute hat es nicht so geklappt. Das ist vielleicht eine Lehre für uns", erklärte Stranzl nach dem Rückfall der Gladbacher vom zweiten auf den fünften Tabellenplatz.

Ivanschitz vergibt Möglichkeiten

Stuttgart war vorerst punktegleich mit Werder Bremen (bereits am Freitag 1:1 in Augsburg) und der Borussia Dritter.

Ivanschitz vergab zwei tolle Möglichkeiten (12./am langen Eck vorbei, 58./Tormann Kraft parierte) für den weiterhin Tabellen-15. Mainz beim torlosen Remis in Berlin gegen die Hertha.

Kaiserslautern verschaffte sich dagegen mit einem 1:0-Heimsieg über Freiburg etwas Luft nach hinten und hat als 14. nun zwei Zähler Vorsprung auf die Mainzer.

HSV-Remis bei Fink-Einstand

Angstgegner VfL Wolfsburg hat Trainer Thorsten Fink den Einstand als Trainer beim deutschen Bundesligisten Hamburger SV verdorben. Das Team von Felix Magath überraschte den heimschwachen HSV mit einem Blitztor von Mario Mandzukic nach 65 Sekunden und nahm beim 1:1 (1:0) einen Punkt mit.

Das sechste Saisontor des Kroaten war zugleich das schnellste der bisherigen Bundesliga-Saison. Sein Nationalmannschaftskollege Mladen Petric glich (65.) für den HSV aus.

Wolfsburg beendete nach vier Niederlagen seine Durststrecke auf fremden Plätzen und bestätigte den Heimfluch der Hanseaten: Seit acht Partien hat der HSV, der weiter im Tabellenkeller steckt, nun zu Hause nicht mehr gewonnen.

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