Bayern lassen VfB keine Chance

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Furiose erste Hälfte der Bayern

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Die österreichischen Trainer Peter Stöger und Ralph Hasenhüttl haben am Samstag in der deutschen Bundesliga mit ihren Teams gegen Champions-League-Starter aufgezeigt.

Der von Stöger betreute 1. FC Köln siegte in Leverkusen 2:1, Hasenhüttl und Ingolstadt stoppten mit ihrem 0:0 die sechs Spiele andauernde Siegesserie von Mönchengladbach.

Bayern München war beim 4:0 gegen Stuttgart ungefährdet.

Hosiner erneut in Startelf

Bei Kölns 2:1-Erfolg im Derby in Leverkusen stand Philipp Hosiner erneut in der Startformation und war bis zur 71. Minute an der Seite von Sturmpartner Anthony Modeste im Einsatz.

Dominic Maroh brachte die Gäste nach einer Freistoßflanke in Führung (17.), Leverkusens Javier Hernandez glich zum 1:1 aus (33.). Nach einer harten Roten Karte gegen Leverkusens Kyriakos Papadopoulos (53.) wegen Notbremse traf Innenverteidiger Maroh (72.) erneut.

Mit dem fünften Saisonerfolg zogen die am siebenten Tabellenrang liegenden Kölner an Leverkusen vorbei.

Gladbach lässt erstmals unter Schubert Federn

Ingolstadt vermochte beim 0:0 als erstes Bundesliga-Team der von Andre Schubert betreuten Borussia aus Mönchengladbach Paroli zu bieten.

Schubert, der zuvor alle sechs Partien seit seiner Bestellung zum Gladbach-Trainer gewonnen hatte, schrammte damit am alleinigen Rekord vorbei.

Aufseiten der Oberbayern begannen mit ÖFB-Teamgoalie Ramazan Özcan, Markus Suttner und Lukas Hinterseer drei Österreicher.

Ingolstadt als Auswärts-Bollwerk

Gladbach fehlte nach dem 1:1 gegen Juventus Turin am Dienstag offenbar die körperliche und geistige Frische.

Die Anspiele waren ungenau und Offensivaktionen Zufall. So resultierte die beste Möglichkeit aus einem katastrophalen Abspiel von Özcan in die Beine von Raffael, dessen Schuss vor der Torlinie gerade noch von Marvin Matip weggeschlagen wurde.

Ingolstadt hat heuer in der Fremde erst drei Gegentore kassiert, die späte Gelb-Rote Karte für Gladbachs Granit Xhaka (86.) konnte die Hasenhüttl-Elf aber nicht zum Sieg nützen.

Nächstes Schützenfest

Drei Tage nach dem 5:1-Schützenfest in der Champions League gegen Arsenal London feierte Bayern München den nächsten Kantersieg.

Die Bayern, bei denen ÖFB-Star David Alaba als linker Part einer Dreier-Abwehrkette durchspielte, sorgten bereits vor der Pause für klare Verhältnisse:

Arjen Robben drückte den Ball nach elf Minuten mit der Brust nach Vorarbeit von Douglas Costa über die Linie. Danach traf Costa selbst (18.), Robert Lewandowski (37.) und Thomas Müller (40.) sorgten mit einem Doppelschlag für das 4:0 zur Halbzeit.

Badstuber Comeback

In der zweiten Hälfte schalteten die Münchner einen Gang zurück. Die am 16. Rang liegenden Stuttgarter, bei denen Florian Klein aufgrund der Verletzung von Martin Harnik (Teilabriss des Außenbandes) auf der rechten Seite auf die Offensivposition nach vor rückte, kamen ebenfalls zu Chancen. Der Torerfolg blieb den Schwaben allerdings verwehrt.

Bayern-Verteidiger Holger Badstuber gab ein halbes Jahr nach seinem Muskelriss im Oberschenkel sein Comeback.

Der 26-Jährige wurde in der 59. Minute eingewechselt und mit donnerndem Applaus sowie "Badstuber"-Rufen in der ausverkauften Münchner Arena begrüßt. Die Münchner erhöhten den Vorsprung auf Dortmund vorerst auf acht Punkte.

Mainz schlägt die "Wölfe"

Mainz gewann ohne den am Sprunggelenk verletzten ÖFB-Teamspieler Julian Baumgartlinger gegen VfL Wolfsburg 2:0.

Wolfsburg-Spielmacher Julian Draxler sah bereits nach 13 Minuten wegen rohen Spiels Rot, Pablo De Blasis (31.) und Yunus Malli (75.) schlugen daraus Kapital.

Beim torlosen Remis von Frankfurt in Hoffenheim saß Goalie Heinz Lindner 90 Minuten auf der Bank.

Remis in Darmstadt

Darmstadt und der HSV trennten sich im Samstagabend-Spiel nach intensiven 90 Minuten mit 1:1 (0:1). Die "Lilien" begannen besser, aber Lasogga schoss die Hamburger per Elfer in Führung (29.). Niemeyer hatte Gregoritsch gefoult.

Der verdiente Ausgleich fiel kurz nach Seitenwechsel (47.). Heller konnte nach einer Flanke von Gondorf völlig freistehend einköpfeln. Damit blieben beide Teams im Tabellenmittelfeld (HSV 11., Darmstadt auf Rang 13).

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