Augsburg zeigt Werders Schwächen auf

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Der SV Werder Bremen hat am Freitagabend einen großen Rückschlag hinnehmen müssen.

Die Truppe von Chefcoach Thomas Schaaf mit Sebastian Prödl, Marko Arnautovic und Zlatko Junuzovic in der Startformation unterlag dem ehemaligen Schlusslicht FC Augsburg zum Auftakt der siebenten Runde auswärts mit 1:3 (1:2).

Die Bremer haben nach der zweiten Niederlage in Folge weiter nur sieben Punkte auf dem Konto, die Augsburger schafften vorerst den Sprung vom letzten auf den 15. Platz.

Blitzstart für Augsburg

Für die Werder-Mannschaft begann die Partie denkbar schlecht. Tobias Werner machte schon nach 94 Sekunden die frühe Führung der Hausherren perfekt (2.).

Es war damit der schnellste Treffer in der Bundesliga-Historie der Augsburger.

Ansonsten waren die Gäste vor der Pause besser, ließen aber mit einer Ausnahme - einem Direkt-Freistoß von Kevin de Bruyne (19.) - die nötige Effizienz vermissen. Auch das ÖFB-Trio in Diensten der Bremer kam dabei einem Torerfolg nahe.

Arnautovic schoss knapp vorbei (15.), ein Junuzovic-Abschluss ging am langen Eck vorbei (29.) und ein weiterer wurde von Augsburg-Goalie Amsif gehalten (39.).

Zudem fiel ein Prödl-Kopfball zu schwach aus (43.). Zu dem Zeitpunkt stand es bereits 2:1 für die Augsburger, da Stephan Hain nach einem Konter getroffen hatte (32.).

Wenig Gegenwehr von Werder

Nach dem Seitenwechsel waren die Augsburger gefährlicher und kamen verdient zum Sieg.

Daniel Baier machte mit einem direkt verwandelten Freistoß in die Tormannecke des spekulierenden Mielitz endgültig den Sack zu (72.).

Auf eine Schlussoffensive der Bremer wartete man vergeblich. Augsburg vergab hingegen Chancen auf einen höheren Sieg, unter anderem traf Petrzela in der Schlussminute nur den Pfosten.

Während Junuzovic und Prödl durchspielten wurde der glücklose Arnautovic in der 69. Minute ausgewechselt.

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