"Ich war früher BVB-Fanatiker"

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Kampl: "Ein Riesentraum geht in Erfüllung"

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Es ist passiert. Kevin Kampl verlässt Red Bull Salzburg in Richtung Dortmund.

"Wir waren schon länger in Kontakt. Es ging dann alles ziemlich schnell, bei den Medizinchecks hat auch alles geklappt. Jetzt bin ich froh, ein Teil einer super Mannschaft zu sein", freut sich der 24-Jährige bei "Sky Sport News HD".

Starke Leistungen in zweieinhalb Jahren bei den Mozartstädtern machten viele Vereine auf den Slowenen aufmerksam.

Viele Angebote

Mit diesem Thema will er sich aber nicht beschäftigen. "Darüber möchte ich weniger sprechen, das ist jetzt egal."

"Ich bin jetzt ein Teil von Borussia Dortmund. Wer vorher im Gespräch war und wer nicht, spielt jetzt keine Rolle mehr", will er keine Details zu anderen Anfragen verraten.

Viel mehr freut er sich auf seine neue Aufgabe: "Ich freue mich jetzt einfach auf eine tolle Zeit in Dortmund und hoffe, dass ich mich weiter verbessern und weiter reifen kann. Ich bin sicher, dass mich die Truppe gut aufnehmen wird und dass ich ihnen so gut es geht weiterhelfen kann."

"Ich war BVB-Fanatiker"

Der Wechsel zum deutschen Vizemeister ist für Kampl etwas ganz besonderes.

"Ich freue mich riesig, dass das geklappt hat. Als Kind war ich ein BVB-Fanatiker. Jetzt ist es natürlich ein Riesentraum, der in Erfüllung geht, bei so einem Verein spielen zu dürfen", freut er sich.

An große Anlaufschwierigkeiten bei den kriselnden Dortmundern glaubt er nicht. "Ich habe in Salzburg menschlich und fußballerisch viel dazugelernt. Die Spielanlage des BVB ähnelt der von Salzburg. Von daher denke ich, dass ich da nicht allzu viele Anlaufschwierigkeiten haben sollte."

"Das ist nur eine Momentaufnahme"

Kampl strotz vor Selbstvertrauen. Das merkt man ihm auch an, als er über Dortmunds 17. Platz in der Tabelle gefragt wird. "Das ist nur eine Momentaufnahme. Ich bin sicher, dass wir in der Rückrunde voll angreifen werden."

"Nach einer guten, intensiven Vorbereitung wird das am Ende der Saison ganz anders aussehen", ist er sich sicher.

Dabei sei auch die Champions League, in der er mit den Schwarz-Gelben vertreten ist, keine Ablenkung: "Man wird sehen, wie weit der Weg da noch gehen wird. Aber man darf jetzt erstmal nicht so viel von Champions League und der nächsten Saison sprechen, sondern zusehen, dass wir uns stabilisieren."

"Und, dass wir gut in die Rückrunde reinfinden und so viele Punkte wie möglich holen. Dann wird man sehen, wo das hinführt, aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir eine gute und erfolgreiche Rückrunde spielen werden."

Kein Kontakt zu BVB-Spielern

Ob er schon Kontakt zu den anderen Spielern hatte? "Bisher gab es keinen. Wie gesagt, es ging alles sehr schnell, für mich ist alles auch ein bisschen verwirrend."

Verständlich, Kampls neue Welt ist nochmal um einiges größer als jene in Salzburg. 80.000 Zuseher statt 8.000, Jürgen Klopp statt Adi Hütter und zahlreiche Weltmeister als Mitspieler.

"Es geht ein Traum in Erfüllung", gibt der Blondschopf unumwunden zu.

"Möchte der Mannschaft weiterhelfen"

Auch von der Spielanlage sei Dortmund den Salzburgern sehr ähnlich.

"Ich hoffe, dass ich mich da schnell in der Mannschaft einfinden werde, dass mir die Mannschaft hilft. Mit den Dingen, die ich gut kann - im Offensivspiel, im Gegenpressing - möchte ich der Mannschaft weiterhelfen und mich einbringen. Ich hoffe, es wird eine schöne Zeit - und auch eine erfolgreiche", blickt er in die Zukunft.

Seine Herangehensweise ändert sich auch mit der größeren Aufgabe nicht. "Ich werde vom ersten Tag an alles geben. Das bin ich, ich gebe nicht weniger als 100 Prozent."

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