Real macht ernst? Jetzt spricht Papa Alaba

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"Alaba's Exit Strategy."

Alabas Ausstiegs-Strategie.

So titelte die "Marca" am Sonntag und berichtete erneut davon, dass David Alaba dem FC Bayern im Sommer den Rücken kehren und sich Real Madrid anschließen will.

Vater und Berater George habe sich mit den Verantwortlichen des Klubs in Wien getroffen, wobei über ein mögliches Wechsel-Szenario gesprochen wurde.

Die Zeit ist reif

Demnach sei im ÖFB-Star die Meinung gereift, dass es Zeit für einen Tapetenwechsel ist und er deshalb die Möglichkeit, zum spanischen Rekordmeister zu wechseln, nutzen will.

"Die ganze Geschichte stimmt nicht", stellt George Alaba nun bestimmt klar. Der 53-Jährige ist auf dem Weg zum Amadeus Music Award, als ihn LAOLA1 am Telefon erreicht.

"Ich habe mich nie mit Verantwortlichen von Real Madrid getroffen", beteuert er und widerspricht damit vehement den Berichten des spanischen Blattes.

Hey Franck, look there!  #somefunwithfranck #da27

Posted by David Alaba on Montag, 2. März 2015

"Keine Erklärung dafür"

Wer hinter den Spekulationen steckt und warum sie ausgerechnet jetzt in Umlauf geraten, ist dem gebürtigen Nigerianer ein Rätsel. "Ich habe keine Erklärung dafür."

ÖFB-Aushängeschild David Alaba hat beim deutschen Rekordmeister erst im Dezember 2013 seinen Kontrakt vorzeitig bis 2018 verlängert.

Vertrag wird eingehalten

„Ich bin seit 2008 hier beim FC Bayern, das ist inzwischen längst mein Verein geworden. Ich bin glücklich, dass nun alles klar ist und ich mindestens bis 2018 hier für diesen Klub spielen darf", zitierten ihn die Münchner damals.

Dieses Liebesbekenntnis gelte auch heute noch, so Vater Alaba, der keine Möglichkeit in Betracht zieht, dass dieses Vertragsversprechen gebrochen werden könnte.

"Im Moment nicht. Er fühlt sich sehr wohl in München und spielt gerne dort", hält er fest. Auch von Seiten des FCB wird immer wieder betont, welch tolle Entwicklung der 22-Jährige in den letzten Jahren genommen hat und wie wichtig er für die Mannschaft sei.

Lob von Pep Guardiola

"Er kann überall spielen. Innenverteidiger, linker Verteidiger, Mittelfeldspieler, linke Seite, im Zentrum, Stürmer ... überall top", adelte ihn Trainer Pep Guardiola erst vor wenigen Wochen und setzte ihm anschließend sogar die Krone auf, in dem er behauptete: "Für Bayern München ist er einer der wichtigsten Spieler!"

Eine These, die der 36-fache Nationalspieler seit Monaten mit Weltklasse-Leistungen untermauert. Alaba ist für die Bayern längst mehr als ein exzellenter Außenverteidiger.

Österreichs Sportler des Jahres ist ein Allrounder, der auf mehreren Positionen ohne Qualitätsverlust auf höchstem Niveau agieren kann. Daher ist es wenig verwunderlich, wenn andere Top-Vereine der Güteklasse Real Madrid ein Auge auf ihn geworfen haben.

Es gibt keine Anfragen

Mehr soll es laut Alaba Senior nicht sein. "Bisher gibt es keine Anfrage, Real Madrid hat sich nicht gemeldet." Auch andere Vereine seien nicht auf ihn zugekommen.

Es gebe dafür auch keinen Grund, denn sein Sohnemann habe nicht vor, sich so schnell aus München zu verabschieden. "David weiß davon, wir haben darüber gesprochen. Er macht sich aber keine Gedanken und konzentriert sich nur auf den Fußball."

Alaba lassen die Störfeuer aus Spanien kalt. Stattdessen will er wie gewohnt auf dem Platz heiß laufen, stehen doch in den nächsten Wochen in der Bundesliga, im DFB-Pokal sowie in der Champions League genug schwere Aufgaben auf dem Programm, die dem Allrounder alles abverlangen.


Christoph Nister

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