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Offiziell: Klopp und der BVB gehen getrennte Wege

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Borussia Dortmund und Jürgen Klopp gehen ab Sommer getrennte Wege.

Wie der 47-Jährige auf einer Pressekonferenz erklärt, wird der bis 2018 laufende Vertrag vorzeitig aufgelöst. "Wir haben gemeinsam diese Entscheidung getroffen", erklärt Klopp sichtlich bewegt.

Er übernahm die Borussia 2008 und holte mit den Schwarz-Gelben zwei Meisterschaften sowie einen Pokal-Sieg. Zudem führte er die Mannschaft 2012/13 ins Endspiel der Champions League (1:2 gegen die Bayern).

Die wichtigsten Aussagen der Pressekonferenz zum Nachlesen:

14:01 Uhr: Wann wird der neue Trainer präsentiert? Watzke: "Sicherheit vor Schnelligkeit." 

13:59 Uhr: "Ich bin nicht aus der Welt. Ich habe mir auch schon drei Dauerkarten (für die kommende Saison) gesichert. Jetzt geht es um den Verein. Der ist größer als wir alle."

13:58 Uhr: Für Klopp geht die Welt nicht unter, der Fokus ist auf Paderborn gerichtet. "Es gibt kein Fremdverschulden an dieser Geschichte. Niemand, keine Spieler oder jemand im Verein, hat dafür gesorgt, dass ich keine Chance mehr hätte oder zurücktreten muss. Es ist zwar nur Fußball, aber ein extrem wichtiger Aspekt in der BVB-Gemeinde. Dem muss man rechnen tragen. Man kann auch nicht so tun, als wäre es kein Wirtschaftsfaktor. Jetzt wird mal kurz durchgerüttelt. Ab morgen dreht sich alles um Paderborn und ich werde mich auch zu nichts anderem äußern."

13:55 Uhr: Hat Klopp das Team schon davon unterrichtet? "Ich hatte keine Zeit, sie zu informieren. Das wird jetzt gleich stattfinden." 

13:44 Uhr: Klopp mahnt zur Konzentration auf die restliche Saison und gibt zu, noch ein Ziel mit dem BVB zu haben. "Einen Traum habe ich noch: Noch einmal mit gutem Grund mit einem Lastwagen um den Borsigplatz zu fahren", peilt Klopp den Pokal-Sieg an.

13:42 Uhr: Klopp: "Ich bin nicht müde, es gibt auch keinen Kontakt zu anderen Klubs. Es ist auch kein Sabat-Jahr geplant, der Verein soll nur rechtzeitig planen können."

13:40 Uhr: Klopp: "Wir haben in den letzten Jahren einige Male darunter gelitten, dass wir erst spät Planungssicherheit hatten, deswegen habe ich mich entschieden, es jetzt bekannt zu geben."

13:39 Uhr: Klopp: "Als Mensch hätte ich mir gewünscht, dass so etwas schönes nicht zu Ende gehen muss." 

13:37 Uhr: Klopp übernimmt mit einem Lächeln auf den Lippen das Mikrofon und meint: "Ich wusste immer, wenn ich einmal merke, dass ich nicht mehr der richtige Trainer für diesen außergewöhnlichen Verein bin, werde ich es sagen."

13:36 Uhr: Ein schwer gezeichneter Watzke bedankt sich im Namen aller Borussen für sieben außergewöhnliche Jahre und umarmt Klopp innig.

13:35 Uhr: Es ist offiziell! Der Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gibt die Vertragsauflösung mit Saisonende bekannt. Die Entscheidung sein in den letzten Tagen bei mehrern Gesprächen "gemeinschaftlich" getroffen worden.

13:31 Uhr: In einer Ad-hoc-Meldung gibt der BVB bekannt, dass der Vertrag mit Jürgen Klopp am Saisonende aufgelöst wird.

13:30 Uhr: Dutzende Journalisten warten im Presseraum auf den Beginn der Pressekonferenz. In wenigen Augenblicken geht es los.

13:27 Uhr: Seit 1. Juli 2008 leitet Jürgen Klopp die Geschicke von Borussia Dortmund. Damit ist er - gemessen an der Dauer - Rekord-Trainer der Schwarz-Gelben. Nun könnte jedoch eine Ära zu Ende gehen.

13:55 Uhr: Watzke über den ursprünglichen Plan, diese Entscheidung zu verkünden: "Das war eine reine Zeitfrage, weil wir grundsätzlich noch einmal ein finales Gespräch führen wollten. Die Tendenz hatte sich abgezeichnet. Das finale Gespräch haben wir heute Vormittag geführt."

13:56 Uhr: Klopp hat noch einen Wunsch: "Einen letzten Traum habe ich noch. (…) Das ist eine fantastische Tabellenplatzierung, die beste, die wir noch rausholen können, und noch einmal aus gutem Grund mit dem Lastwagen über den Borsigplatz zu fahren. Das wäre ziemlich lässig."

13:55 Uhr: Wer war beteiligt an der Entscheidung: „Wie jeder normale Mensch mit glücklichem Familienleben und großen Kindern, bespricht man das mit der Familie.“

13:54 Uhr: Klopp: "Um die Entwicklung nicht zu blockieren, muss ein großer Kopf weg."

13:53 Uhr: Worum es jetzt geht: "Es geht darum, dass dieser Verein die Möglichkeit bekommt, das großartige Potenzial zu nutzen, ohne durch Entwicklungen in der Vergangenheit blockiert zu werden. (...) Ich glaube, dass es jetzt richtig ist, eine Änderung herbeizuführen."

13:52 Uhr: Klopp: "Der Verein ist mir unendlich wichtig. Ich habe immer gesagte, wenn es mir liegt, dass es schwieriger werden könnte, würde ich das sagen. Das habe ich getan.

13:51 Uhr: Klopp: "Es gab nie einen Riss zwischen mir und der Mannschaft."

13:50 Uhr: Michael Zorc bedankt sich beim langjährigen Trainer: "Wir haben hier ein modernes Fußball-Märchen geschrieben, mit dir, lieber Jürgen, als Hauptakteur.

13:49 Uhr: Angesichts der schwachen Saison muss laut Klopp etwas passieren. "Ich glaube, dass Borussia Dortmund tatsächlich eine Veränderung braucht. So lange ich hier bin, werden wir immer mit den vergangenen Erfolgen verglichen."

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