Koller schaut den Russen zu

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Koller beobachtet Österreichs Quali-Gegner

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Es ist soweit. Die Fußball-WM in Brasilienhat begonnen und 32 Mannschaften kämpfen auf dem grüne  Rasen um die Krone im Weltfußball.

Egal ob aus den Teamcamps, von den Trainigsplätzen, direkt aus dem Stadion oder das Geschehen rundum des Truniers - LAOLA1 sammelt täglich die kuriosesten und wichtigsten WM-Splitter für dich.



Teamchef Marcel Koller reist am Sonntag nach Brasilien, wo er vor allem Russland beobachtet, Gegner des ÖFB-Teams in der im Herbst startenden Qualifikation für die EM 2016 in Frankreich. Koller beobachtet die Partien der Russen gegen Südkorea (17.), Belgien (22.) und Algerien (26.). "Die Russen können an einem guten Tag jeden Gegner schlagen, in einem Tief sind sie aber auch schlagbar", so die Einschätzung von Koller.



Die Fernsehzuschauer im Iran haben auf die WM-Eröffnungsfeier verzichten müssen. Eigentlich sollte die Zeremonie zensiert gezeigt und die unislamischen Szenen mit anderen Bildern überspielt werden. Aber die Feier war für das konservative Staatsfernsehen dann doch zu heftig, daher wurde beschlossen, die Show vor dem WM-Auftakt zwischen dem Gastgeber und Kroatien am Donnerstag in Sao Paulo nicht zu senden. Stattdessen gab es in dem Sonderprogramm Gewinnspiele, Ausschnitte aus älteren WM-Spielen und eine Biografie des verstorbenen brasilianischen Stürmers Mane Garrincha.


Nicht nur Taschendiebe warten an Brasiliens Stränden auf Opfer, in Recife sind vor allem Haie eine Gefahr. Auf einer Länge von 20 Kilometern Strand kam es in den vergangenen 21 Jahren zu 59 Vorfällen mit Haien, der letzte tödliche Unfall ereignete sich vor elf Monaten. Nun warnt ein richtiger Schilderwald auf Englisch und Portugiesisch vor der Gefahr.


Eine Familie aus Ecuador gibt sich den Besuch der WM auf die harte Tour. Am 28. Mai setzte sich das Quintett in Quito ins Auto und legte seither bereits 7.000 Kilometer zurück. Am Sonntag steht in Brasilia der Besuch der Partie Schweiz - Ecuador auf dem Programm, danach geht es weiter nach Rio de Janeiro, Buenos Aires und Santiago de Chile. Bei der geplanten Rückkehr in Quito am 25. Juli wird die Familie 24.000 km abgespult haben.


Ein niederländischer Fan legt indes 21.000 Kilometer zurück, um bei der WM dabei zu sein - und das in einem originalen Chevy-Truck aus dem Jahr 1955. "Ich weiß nicht wie, aber wir haben es nach Salvador da Bahia geschafft", erklärte der 53-jährige Ben Oude Kamhuis, der mit seinem "Nellie" genannten Oldtimer-Truck vor fünf Monaten in San Francisco nach Brasilien aufgebrochen war. Nun hofft der seit 28 Jahren in den USA lebende Niederländer, dass er noch Karten für WM-Spiele ergattert.

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