ÖFB-Team startet WM-Quali gegen Färöer

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Die österreichische Fußball-Nationalmannschaft startet bereits im kommenden Juni in die Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien.

Die ÖFB-Auswahl ist zum Auftakt der Gruppe C am 6. Juni auf den Färöern zu Gast.

Das zweite Spiel bestreitet die Mannschaft von Teamchef Marcel Koller am 11. September zu Hause gegen Deutschland. Danach folgt im Jahr 2012 noch das Doppel gegen Kasachstan am 12. Oktober auswärts und am 16. Oktober zu Hause.

2013 gegen die Hauptkonkurrenten

Erst im Jahr 2013 geht es gegen Schweden und Irland, die als Hauptkonkurrenten der Österreicher auf den zweiten Platz hinter Gruppenfavorit Deutschland gelten.

Im Jahr 2013 startet das ÖFB-Team in Irland (26. März), weiter geht es am 7. Juni zu Hause gegen Schweden, am 6. September in Deutschland, am 10. September zu Hause gegen Irland, am 11. Oktober in Schweden und am 15. Oktober zum Abschluss zu Hause gegen die Färöer.

Das ergab die Terminkonferenz in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Freitag in Frankfurt. Der Spielplan ist allerdings noch nicht offiziell, da noch die Bestätigung des Fußball-Weltverbands (FIFA) aussteht.

Koller zufrieden

Für den neuen ÖFB-Teamchef wird es daher früher als erhofft ernst. Denn Koller hatte sich Anfang Juni 2012 ein weiteres Testspiel gewünscht und wollte erst zum offiziellen Start der Qualifikation im Herbst nächsten Jahres einsteigen.

Nun stehen dem Schweizer, der am vergangenen Dienstag in der Ukraine debütiert hat, nur zwei weitere Testspiele zur Verfügung, bevor der Kampf um das WM-Ticket beginnt. Am 29. Februar ist Finnland zu Gast, am 1. Juni kommt die Ukraine (Spielorte noch offen).

"Ich bin zufrieden", sagte Koller dennoch. "Es ist klar, dass man immer Kompromisse machen muss. Wir hätten gerne gegen die Färöer im März 2013 gespielt, aber das geht nicht, weil die Färöer erst Ende März mit der Meisterschaft beginnen. Wir sind da der Konferenz entgegengekommen, weil wir nicht wollen, dass das ganze platzt", sagte Koller.

Terminplan noch nicht offiziell

Der Terminplan ist allerdings noch inoffiziell. Da das Auftaktspiel der Gruppe C vor dem offiziellen Qualifikationsstart im September 2012 erfolgen soll, muss der Weltverband grünes Licht geben.

Die europäische Verband (UEFA) hat bereits die Unterstützung zugesagt. Sollte die FIFA den Termin nicht genehmigen, ist der restliche Spielplan obsolet, weil Österreich dem Spielkalender dann nicht zustimmt, erklärte Koller nach der Konferenz, an der auch DFB-Teamchef Joachim Löw, Schwedens Erik Hamren und Kasachstans Nationaltrainer Miroslav Beranek teilnahmen.

Irlands Teamchef Giovanni Trapattoni kam nicht nach Frankfurt, auch Färöer-Teamchef Lars Olsen war nicht dabei.

Löw: "Österreich stärker als zuletzt"

Löw nahm sich der Favoritenrolle an, die Deutschland mit einem 3:0 in dieser Woche gegen Vize-Weltmeister Niederlande eindrucksvoll untermauerte.

"Deutschland ist in der Qualifikation natürlich der Favorit Ich glaube, die Gruppe ist stärker als die in der EM-Ausscheidung. Immerhin haben sich Schweden und Irland für die EURO qualifiziert. Ich schätze sie höher ein als die Türkei und Belgien. Und Österreich wird auch eine bessere Rolle spielen als zuletzt", erklärte Löw.

Zufrieden zeigte sich auch Trapattoni. "Das ist ein gutes Programm mit einer guten Balance. Wir starten mit einem Solo-Auswärtsspiel in Kasachstan, was wegen der Distanz wichtig ist, und beenden die Qualifikation zu Hause. Ich bin auch zufrieden was das Timing der Schlüsselspiele betrifft", erklärte der Italiener.

Für das Turnier in drei Jahren von 12. Juni bis 13. Juli 2014 qualifiziert sich nur der Gruppensieger direkt. Der Tabellenzweite hat in einem Play-off gegen einen anderen Gruppenzweiten die Chance auf ein weiteres Ticket für Brasilien.

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