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Dragovic' FC Basel beeindruckte Tottenham

Der FC Basel steht mit Aleksandar Dragovic vor einem weiteren Highlight in der Vereinsgeschichte.

Mit einem 2:2 bei Tottenham Hotspur stieß der Schweizer Fußball-Meister am Donnerstag die Tür zum Europa-League-Semifinale weit auf.

Bereits vor einem Jahr waren die Basler als "England-Schreck" in Erscheinung getreten, als sie Manchester United in der Gruppenphase der Champions League ausgeschaltet hatten.

Chancen auf Sieg ausgelassen

Die neuerliche Sensation gegen ein Premier-League-Team hätte schon nach dem Hinspiel unter Dach und Fach sein können - allerdings ließen die Schweizer, bei denen Dragovic in der Innenverteidigung eine solide Partie ablieferte, viele Konterchancen aus.

Dennoch zeigte sich Tottenham-Coach Andre Villas-Boas von der Leistung der Basler beeindruckt. "Wir haben vor allem den Schaden begrenzt. Sie waren besser und hatten mehr Möglichkeiten. Diese Mannschaft war vermutlich die beste, die ich je an der White Hart Lane gesehen habe", erklärte der Portugiese.

Spurs enttäuscht

Für die Spurs setzte es nicht nur in punkto Ergebnis einen Tiefschlag. Die Londoner verloren Aaron Lennon und William Gallas wegen Muskelverletzungen, kurz vor Schluss musste auch noch Topstar Gareth Bale mit einer Knöchelverletzung vom Platz getragen werden.

Entgegen ersten Befürchtungen dürfte die Blessur aber nicht gravierend sein, laut Villas-Boas könnte der Waliser schon in zwei Wochen wieder einsatzbereit sein. Genaue Aufschlüsse sollte eine Untersuchung am Freitag bringen. Im Rückspiel in einer Woche in Basel wird der Offensivspieler definitiv fehlen.

Chelsea auf Halbfinal-Kurs

Während mit Newcastle United (1:3 bei Benfica Lissabon) ein weiterer englischer Verein vor dem Aus steht, darf sich Chelsea ebenso wie Fenerbahce Istanbul (2:0 daheim gegen Lazio Rom) berechtigte Hoffnungen auf den Semifinal-Einzug machen.

Die "Blues" setzten sich vor eigenem Publikum gegen Rubin Kasan mit 3:1 durch, wobei Fernando Torres mit einem Doppelpack zum Matchwinner avancierte.

Nicht zuletzt deshalb sieht Trainer Rafael Benitez den spanischen Welt- und Europameister auf dem Weg zurück zu alter Stärke. "Er hat zuletzt hart an sich gearbeitet und sich gesteigert", sagte der Coach über seinen 29-jährigen Goalgetter.

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