"Wir geben noch nicht auf"

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Franco Foda (Sturm-Trainer): "Natürlich war die Ausgangsposition vor dem Spiel besser, aber im Fußball gibt es auch Überraschungen. Wir werden alles versuchen, das Ergebnis noch zu drehen. Aber man muss Realist sein - Kasan hält alle Trümpfe in der Hand. Man darf in der Defensive nicht solche Fehler begehen, wenn man international reüssieren will. Ich wollte frisches Blut in die Mannschaft bringen und bereue meine Entscheidung nicht. Mit dem Spiel nach vorne bin ich aber sehr zufrieden. Aufgrund der dummen Gegentore war es heute in der Halbzeit in der Kabine etwas lauter. Kasan war genauso wie wir sie erwartet haben: Mit den vier Spielern vorne sehr gefährlich und hohe Qualität im letzten Drittel."

Rinat Biljaletdinow (Kasan-Trainer): "Wir betrachten diesen Sieg als Zwischenerfolg, aber wir sind noch kein Favorit. Respekt vor Sturm, sie sind eine gute Mannschaft. Wir konnten die Überzahl nicht gut nützen. Für den Doppeltausch zur Halbzeit gibt es zwei Gründe: Ich wollte keine Gelb-Roten Karten riskieren, außerdem haben wir am Wochenende ein wichtiges Spiel gegen Spartak in Moskau. Wir bleiben jetzt noch zwei Tage in Österreich und fliegen dann direkt nach Moskau zum Spiel."

Michael Madl (Sturm-Kapitän): "Wir hatten zu viele Abstimmungsprobleme. So ist das Ergebnis bitter für uns und die Fans. Drei Gegentore zu Hause sind ein schlechtes Ergebnis, aber wir geben noch nicht auf. Vorher habe ich gesagt, dass wir zwei sehr gute Tage brauchen, um gegen Kasan zu bestehen. Ich glaube, es ist noch etwas möglich, wenn wir einen besonderen Tag haben. Wir müssen den Kopf schnell hochnehmen, am Sonntag wartet ein ganz anderes Spiel."

Simon Piesinger (Sturm-Torschütze): "Die Hoffnung war bis zum Schluss da. Wir haben uns in der Halbzeitpause vorgenommen, nach vorne wie in der ersten Hälfte zu spielen, aber hinten besser zu stehen. Das ist uns leider nicht gelungen. Wir haben drei Tore bekommen, jetzt wird es auswärts ganz schwer. Wir haben um die Stärken Kasans gewusst. Wir haben defensiv einfach zu viele Fehler gemacht."

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