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LAOLA1-Einzelkritik zu Red Bull Salzburg - Ajax

RB Salzburg zieht ins Achtelfinale der Europa League ein.

Nach dem 3:0-Sieg in Amsterdam sind die "Bullen" auch im Rückspiel gegen Ajax das klar bessere Team und gewinnen hochverdient mit 3:1.

Die Salzburg-Spieler in der Einzel-Kritik:

 

PETER GULACSI

Eine ganz starke Leistung der Salzburger Nummer eins. Der Ungar hatte wesentlich mehr zu tun, als noch im Hinspiel, löste jede ihm gestellte Aufgabe aber bravourös. Beim Flugkopfball von Sigthorsson (22.) konnte er sich ebenso auszeichnen wie bei zwei guten Schüssen von de Sa (38., 58.). Beim Gegentor, einem abgefälschten Schuss von Klaassen, ist er chancenlos.

 

CHRISTIAN SCHWEGLER

Der Schweizer war nicht so überragend wie in Amsterdam, aber er konnte abermals mit einer sehr starken Leistung überzeugen. Defensiv spielte er eine solide Partie, wobei positiv auffiel, dass er bei fast allen Schnittbällen als Sieger aus dem Zweikampf hervorging. Offensiv war er nicht so präsent wie Ulmer.

 

ANDRE RAMALHO

Der Brasilianer hat schon bessere Partien abgeliefert. Immer wieder hatte er in Zweikämpfen das Nachsehen und verschaffte so Gulacsi Beschäftigung. Auch im Spielaufbau waren seine hohen Bälle in die Spitze nur selten das Gelbe vom Ei. Er wirkte phasenweise einfach etwas unkonzentriert an diesem Abend.

 

MARTIN HINTEREGGER

Der Kärntner spielte eine staubtrockene Partie. Wann immer sein Typ gefragt war, reagierte der Innenverteidiger kompromisslos und klärte staubtrocken. Im Spielaufbau meist auf Sicherheit bedacht, in der Luft gewohnt stark.

 

ANDREAS ULMER

Der Salzburger Linksverteidiger stellte sich Ajax-Abwehrspieler von Rhijn vor allem in der ersten Hälfte sehr oft vor. Der Rechtsverteidiger der Niederländer dürfte sich aber nicht sonderlich gefreut haben, seine Bekanntschaft zu machen, brachten ihn die guten Vorstößte Ulmers doch immer wieder in arge Bedrängnis. Defensiv sehr solide und fehlerlos. Starke Balleroberung vor dem 3:0, wobei er sich aber verletzte und ausgewechselt werden musste.

 

KEVIN KAMPL

Bereits in der elften Minute hätte der Slowene für die Führung sorgen müssen, doch sein Heber landete an der Latte und beim Kopfball danach ließ er die nötige Entschlossenheit vermissen. Sonst war er aber in der Offensive immer wieder für Höhepunkte gut, wenngleich die Scorerpunkte diesmal andere sammelten. Im Pressing gewohnt aktiv.

 

STEFAN ILSANKER

Mit dem neuen Vertrag in der Tasche spielte der Salzburger genau das, was man von ihm erwartet. In der Zentrale sehr kampfkräftig und robust mit vielen Zweikämpfen, wovon er die meisten gewinnen konnte. Im Spiel nach vorne war diesmal Leitgeb aktiver, dennoch eine sehr gute Vorstellung.

 

CHRISTOPH LEITGEB

Es war einfach ein Riesenspiel, das der Steirer an diesem Abend ablieferte. Wenn er am Ball war, wirkte er selbstbewusst und überaus sicher, seine Pässe in die Tiefe - wie auch jener zum 2:0 durch Mane - kamen fast immer an und die attackierenden Gegenspieler bissen sich an ihm die Zähne aus. Zudem eroberte Leitgeb enorm viele Bälle.

 

SADIO MANE

Wieder einmal stellte der Senegalese sein Riesentalent unter Beweis. Durch seine Dribbelstärke und seine Schnelligkeit brachte er die Ajax-Defensive immer wieder zur Verzweiflung. So auch in der 66. Minute, als er nach einem Zuspiel von Leitgeb den Gegenspielern auf und davon lief, vor Goalie Cillessen die Nerven bewahrte und zum 2:0 einschoss. Beim 3:0 lieferte er die Vorlage. Ganz stark!

 

ALAN

Der Brasilianer ließ jene Qualität, die ihn in den ersten Spielen dieses noch jungen Jahres ausgezeichnet hat, vermissen - die Kaltschnäuzigkeit. Immer wieder vergab er tolle Möglichkeiten, die beste davon in der 18. Minute, als er das Tor verfehlte. Im Pressing wieder irrsinnig viel unterwegs und sehr wertvoll, nur im Spiel mit dem Ball wollte es diesmal eben nicht so recht klappen.

 

JONATAN SORIANO

Und schon wieder ein Europacup-Tor des Kapitäns! Diesmal war es das 3:0 in der 77. Minute. Auch am Führungstreffer, dem Eigentor, war er mit seinem scharfen Pass zur Mitte maßgeblich beteiligt. In der 34. Minute hatte der Katalane mit seinem Schuss an die Stange Pech. In der Defensivarbeit sehr viel unterwegs.

 

ROBERT ZULJ - Zu kurz eingesetzt




 

DUSAN SVENTO - Zu kurz eingesetzt

 

 

 

 

FLORIAN KLEIN - Zu kurz eingesetzt

 

 

 

 

 

 

Harald Prantl

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