„Es wäre nicht notwendig gewesen, dieses Spiel noch aus der Hand zu geben“, versicherte der niederländische Teamspieler, der erst im Sommer von PSV Eindhoven in die Ukraine gewechselt war, und ergänzte: „Wir müssen nur die Chancen verwerten, die sich uns geboten haben.“

Auch in den zweiten 45 Minuten, in denen die Rapidler klar dominierten, fanden die Gäste nämlich klare Gelegenheiten vor – Lens selbst (58.) und der eingewechselte Haruna (91.) vergaben diese aber stümperhaft.

„Aufgrund der zweiten Hälfte haben wir uns den Sieg sowieso nicht verdient“, hielt Dragovic deshalb folgerichtig fest, „Rapid hat den Punkt verdient.“

Erneute Rückkehr noch im November?

Für den 24-fachen Internationalen war es zwar „ein bisschen komisch“, im gewohnten Happel-Oval diesmal in der Gästekabine Platz zu nehmen, bedeutsam sei aber anderes: „Dass wir nicht gewonnen haben, ist das, was im Kopf bleibt.“

Die Reise nach Wien wurde letztlich zur Enttäuschung für den Dynamo-Neuzugang und seine Teamkollegen, die in Europa-League-Gruppe G punktegleich mit Rapid am Tabellenende stehen.

Nur gut, dass für Dragovic die nächste Rückkehr nach Wien von größerer Freude begleitet werden könnte.

Dann nämlich, sollte Österreich nach positiven Ergebnissen gegen Schweden und Färöer Mitte November zum WM-Quali-Playoff antreten.

 

Christian Eberle

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