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Rapid trifft im EL-Playoff auf HJK Helsinki

Rapid trifft im Playoff der Europa League auf einen alten Bekannten.

Markus Heikkinen stellt sich den Hütteldorfern mit seinem Klub HJK Helsinki am Weg in die EL-Gruppenphase entgegen.

Das Hinspiel findet am 21. August in Finnland statt, das Rückspiel steigt eine Woche später in Wien.

Derzeit Dritter der finnischen Liga

Heikkinen war von 2007 bis 2013 bei Rapid aktiv. Vor einem Jahr wechselte der mittlerweile 35-Jährige nach Norwegen zu Start Kristiansand. Im Jänner zog es ihn weiter nach Helsinki.

Neben Heikkinen gehört Stürmer Mikael Forssell zu den bekannteren Spielern der aktuellen Mannschaft. Der 33-Jährige stand in seiner Karriere schon bei Chelsea, Mönchengladbach und Hannover unter Vertrag.

"Angenehm, dass es nach Finnland geht"

Angesichts der anderen möglichen Gegner, die allesamt aus Europas Osten gekommen wären, zeigt sich Rapid mit dem Los zufrieden. "Jetzt kann man es offen zugeben, dass es angenehm ist, dass es nach Finnland geht", erklärt Sportdirektor Andreas Müller. Der Deutsche betont aber, dass man sich perfekt vorbereiten müsse, "denn in den Playoffs sind alle Teams fast auf einem Niveau, da kommt es auf Details an."

Coach Zoran Barisic betont die Wichtigkeit des ersten Spiels in Helsinki: "Da das erste Spiel auswärts ist, ist es unser Bestreben, mit einem guten Ergebnis zurückzukehren. Wir wissen, dass die Chance besteht, aufzusteigen. Es ist unser großes Ziel, wieder in die Gruppenphase zu kommen."

Den Gegner will Barisic noch genau unter die Lupe nehmen: "Wir werden alles unternehmen, Infos einholen und den Gegner beobachten, um perfekt vorbereitet in dieses Duell zu gehen."

Erfolgreichster Klub aus Finnland

Der finnische Rekordmeister liegt derzeit nach 22 Runden auf Rang drei der Veikkausliiga. Am Ende des letzten Jahres feierte der Hauptstadt-Klub seinen 26. Meistertitel. Es war der fünfte in Folge. 1998/99 gelang Helsinki als bisher einzigem Klub aus Finnland der Einzug in die UEFA Champions League.

HJK kommt als Verlierer der 3. CL-Qualifikations-Runde in das EL-Playoff. Das Team scheiterte mit 2:2 und 0:2 an APOEL Nikosia.

Rapid steigt als Vizemeister direkt in das EL-Playoff ein und musste davor keine Qualifikationsrunde bestreiten.

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