England ist durch

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England löst als erstes Team das EM-Ticket

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Das englische Fußball-Nationalteam hat sich am Samstagabend als erstes Team für die Europameisterschaft in Frankreich 2016 (10. Juni bis 10. Juli) qualifiziert.

Mit einem nie gefährdeten 6:0-Sieg bei "Fußballzwerg" San Marino sind die bisher makellosen Briten in Gruppe E nicht mehr aus den beiden Toprängen zu verdrängen.

Rooney zieht mit Charlton gleich

Kapitän Wayne Rooney legte mit seinem verwandelten Elfmeter zum 1:0 (13.) den Grundstein zum souveränen Auswärtssieg der Engländer.

Mit 49 Länderspieltreffern ist Rooney nun zusammen mit Sir Bobby Charlton Englands Rekordtorschütze. Seinen ersten Treffer im Trikot der "Three Lions" hatte der bullige Angreifer von Manchester United im September 2003 im EM-Qualifikationsspiel gegen Mazedonien erzielt.

Der mittlerweile 77-jährige Charlton bestritt ab Ende der 1950er-Jahre insgesamt 106 Länderspiele - auch Rooney hat es auf so viele Einsätze gebracht.

Neben dem 29-Jährigen trafen in Serravalle Cristian Brolli mit einem Eigentor (30.), Ross Barkley (46.), Doppeltorschütze Theo Walcott (68., 78.) sowie Harry Kane (77.) für die beim Punktemaximum von 21 Zählern haltenden Briten.

Sieg für Luxemburg

In Gruppe C blieb die Ukraine mit einem klaren 3:1-Heimerfolg über Weißrussland am Top-Duo Slowakei und Spanien dran.

Die Slowaken gastieren am Abend noch in Spanien. Estland besiegte Litauen im rein baltischen Duell in Gruppe E knapp mit 1:0.

Auch Luxemburg gewann das Keller-Duell in Gruppe C gegen Mazedonien mit demselben Ergebnis und gab damit die Rote Laterne ab. Besart Abdurahimi hatte in der 85. Minute einen Elfer für die Mazedonier vergeben, in der Nachspielzeit stellte "Joker" Sebastien Thill den ersten Sieg der Luxemburger sicher (92.).

Bobby Charlton Wayne Rooney
Zeitraum 1958-1970 2003-Gegenwart
Länderspiele 106 106
Tore 49 49

Europameister Spanien hat am Samstagabend mit einem 2:0-Heimsieg in Oviedo über die Slowakei die Führung in der EM-Qualifikationsgruppe C übernommen. Jordi Alba (5.) und Andres Iniesta (30./Foulelfer) erzielten die Treffer für die Iberer, die nun punktegleich mit den Slowaken sind.

Die Ukraine, die einen 3:1-Heimsieg über Weißrussland feierte, hat drei Zähler Rückstand auf das Spitzenduo.

Schweiz dreht 0:2-Rückstand

In der Gruppe E machte die Schweiz mit einem 3:2-(0:1)-Heimsieg in Basel über Slowenien einen Riesenschritt Richtung EM-Endrunde in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli 2016), für die Spitzenreiter England nach einem 6:0-Auswärtssieg beim Fußballzwerg in San Marino als bisher einziges Team fix qualifiziert ist.

Die Eidgenossen lagen jedoch nach Toren von Milivoje Novakovic (45.) und Kapitän Bostjan Cesar (48.) bereits 0:2 zurück. Doch im Finish drehten Josip Drmic mit einem Doppelpack (80., 94.) und Valentin Stocker (84.) die Partie noch zugunsten der Gastgeber, die vor dem Spitzenduell am Dienstagabend in London weiter sechs Punkte Rückstand auf England haben.

Estland auf Platz drei

Estland ist nach dem 1:0 im Balten-Duell in Litauen fünf Zähler hinter den Schweizern und einen Punkt vor Slowenien Tabellendritter. Das Goldtor in Tallinn erzielte Konstantin Vassilijev (71.).

Die Esten haben aber das schwerste Restprogramm. Am Dienstag treten sie in Slowenien an, am 9. Oktober gastieren sie dann in England. Nur zum Abschluss am 12. Oktober gegen die Schweiz genießen sie Heimvorteil.

In der Österreich-Gruppe G feierte Montenegro dank Toren von Fatos Beciraj (38.) und Stevan Jovetic (56.) einen verdienten 2:0-Heimsieg im "Geisterspiel" gegen die vom österreichischen Trainer Rene Pauritsch betreuten Liechtensteiner und ist nun mit acht Punkten Tabellenvierter.

Aufgrund der UEFA-Strafe wegen des Abbruchs im Heimspiel gegen Russland waren Zuschauer bei diesem Match in Podgorica ausgeschlossen.

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