Last-Minute-Sieg lässt Parndorf vom Aufstieg träumen

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Parndorf gewinnt das Relegations-Hinspiel, im Kampf um den Aufstieg in die Erste Liga, gegen Austria Klagenfurt mit 2:1.

Die Hausherren dominieren das Spielgeschehen in der ersten Halbzeit nach Belieben.

Immer wieder können die Burgenländer das Mittelfeld schnell überwinden und vor das Tor von Filip Dmitrovic, dem Sohn des ehemaligen Sturm- und GAK-Spielers, kommen.

Der Meister der Regionalliga Mitte setzt hingegen kaum offensive Akzente. Und wenn, dann sind diese äußerst harmlos.

Glück für Klagenfurt nach Notbremse

In Minute 26 krönt schließlich Mario Rasic die Leistung seines Teams mit der Führung. Nach einem Ballverlust der Austria bekommt der Kroaten den Ball von Martin Marosi ideal in den Lauf gespielt und überwindet Dmitrovic sehenswert per Lupfer.

Die Klagenfurter wirken durch diesen Gegentreffer verunsichert und leisten sich weitere Patzer im Zweikampf und Stellungsspiel. Vier Minuten später läuft Rasic erneut alleine auf den gegnerischen Keeper, scheitert aber. Der Nachschuss trifft nur die Stange.

Dann hat das Team von Manfred Bender auch noch Glück, als Manuel Wallner für einen klaren Torraub nicht vom Platz geschickt wird. Er reißt Sascha Steinacher als letzter Mann nieder, Referee Harald Lechner zückt nur Gelb.

Auch als sich Wallner kurz vor der Pause noch ein hartes Einsteigen leistet, lässt der Bundesliga-Schiedsrichter erneut Gnade vor Recht ergehen.

Rep trifft per Volley

Nach der Pause können die Gäste ihr erstes echtes Ausrufzeichen setzen: Rajko Rep fasst sich aus der Distanz ein Herz und donnert den Ball an die Latte.

Es ist ein Schuss wie ein Weckruf für die Austria. Nach einer Ecke durch Eler steht Rep am kurzen Eck goldrichtig und trifft volley unter die Latte zum Ausgleich.

Zwei Minuten später kann Parndorf-Keeper Stefan Krell einen Schuss von Eler nur mit viel Mühe festhalten und so einen Doppelschlag verhindern.

Nun sind es die Gastgeber, die vom Spielverlauf geschockt wirken und sich nur noch weing zutrauen. Die Bender-Elf verabsäumt es aber letztlich, entscheidend nachzusetzen und schon im Hinspiel für eine Vorentscheidung zu sorgen.

Siegtor in letzter Minute

In den Schlussminuten wird die Gangart noch einmal härter, dafür bleiben Chancen aus.

Bis zur Nachspielzeit. Da bedient Thomas Horvath per Kopf Gerhard Karner, der taucht alleine vor Dmitrovic auf und schiebt den Ball am Keeper vorbei.

Danach begräbt die gesamte Mannschaft im Jubel den Goldtorschützen des Abends unter sich während Referee Harald Lechner abpfeift.

Die Entscheidung fällt aber erst am Dienstag um 19:20 Uhr im Klagenfurter Wörtherseestadion.

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