Hartberg und Horn bleiben der Ersten Liga erhalten

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Parndorf muss sich langsam mit der Relegation in der Erste-Liga anfreunden.

Nach der 0:1-Heimniederlage gegen Horn am Samstag fehlen den neuntplatzierten Burgenländern zwei Runden vor Schluss sechs Zähler auf Lokalrivale Mattersburg, das gegen Liefering eine 1:3-Niederlage kassierte.

Horn ist mit dem Sieg hingegen ebenso gerettet wie Hartberg dank eines 2:1-Erfolgs in Kapfenberg.

Parndorf kann es in der kommenden Runde am Dienstag beim Gastspiel in Mattersburg allerdings noch einmal spannend machen.

Zum Abschluss empfängt der Aufsteiger dann Lustenau, Mattersburg gastiert in Altach.

Gegner des schließlich neuntplatzierten Teams ist am 3. und 6. Juni der LASK, der sich in der Regionalliga Mitte souverän durchsetze.

Parndorf war in einer insgesamt mäßigen Partie gegen die vor Anpfiff ebenfalls noch von der Relegation bedrohten Horner nicht in der Lage, Akzente zu setzen.

Ein herrlicher Sittsam-Treffer aus 22 Metern ins Kreuzeck blieb das einzige Tor des Nachmittags, durch das Horn den Klassenerhalt sicherte und den Burgenländern die siebente Niederlage in den jüngsten acht Partien zufügten.

Die Hafner-Elf muss daher fürchten, sich schon in der Aufstiegssaison wieder zu verabschieden.

Im Paschinger Waldstadion, das Liefering wegen der Rasenarbeiten in Wals-Siezenheim als Ausweichheimstätte gegen Mattersburg diente, legte Quaschner mit der frühen Führung (11.) für die Salzburger vor.

Höller gelang nach einer Stunde per Elfer der Ausgleich (60.), "Torräuber" Sörensen sah davor Rot.

Das 2:1 durch Quaschner (68.) fiel neuerlich vom Elfmeterpunkt, Liefering-Coach Zeidler sah den Treffer nach zu heftiger Kritik allerdings von der Tribüne aus.

In Unterzahl machte Liefering durch Roguljic im Finish die erste Mattersburger Niederlage nach sieben Partien perfekt (85.).

Kapfenberg benötigte im Steiermark-Derby vor eigenem Publikum 67 Minuten bzw. eine abgerissene Flanke Osman Alis, bei der sich Goalie Rindler verschätzte, um gegen Hartberg in Führung zu gehen.

Obwohl die Russ-Truppe in der Folge klar stärker wurde, drehten die Gäste dank Rother (76.) und Mislov (87.) im Finish noch die Partie.

Damit werden die Steirer auch die sechste Saison in Folge in der Erste Liga kicken.

In St. Pölten gingen die Hausherren durch Cup-Held Gary Noel schon in der zweiten Minute in Führung.

In weiterer Folge brachten die Niederösterreicher diese ohne viel Aufhebens gegen eine denkbar harmlose Vienna über die Zeit.

Der Cup-Finalist ist damit schon seit 12 Heimspielen ungeschlagen und hat dank drei Punkten Rückstand auf Austria Lustenau nach wie vor Platz zwei im Visier.

Der bereits als Aufsteiger ins Oberhaus fest stehende SCR Altach ist am Freitag in der 34. Runde der Ersten Liga ordentlich unter die Räder gekommen.

Die Altacher liefen im Vorarlberg-Derby gegen Austria Lustenau in ein 0:5-(0:3)-Auswärtsdebakel.

Zwei Partien vor Schluss liegen die Altacher in der Tabelle 15 Punkte vor den Lustenauern.

Galvao und Tadic schnüren Doppelpack

Dank Treffern von Galvao (24., 39.), Dario Tadic (31., 49.) und Christoph Stückler (65.) feierten die Austrianer in eindrucksvoller Manier vor 5.400 Zuschauern den ersten Saisonerfolg gegen die Altacher.

Die Lustenauer schafften den höchsten Liga-Sieg seit dem 5:0 auswärts gegen die Vienna am 14. September 2012.

Für die Altacher setzte es hingegen die höchste Pleite seit dem 1:8 in der Bundesliga in Wien gegen Rapid am 29. November 2008.

Durch den Aufstieg Altachs war es zumindest für eine Saison das letzte Vorarlberg-Derby.

Die restlichen vier Partien der 34. Runde folgen am Samstag.

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