Der Meister feiert weiter

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SVM gegen St. Pölten unter Druck

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Hartberg mit wichtigem Heimsieg gegen Lustenau

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Der SCR Altach hat nach dem bereits fixierten Meistertitel in der Fußball-Erste-Liga weiter nachgelegt.

Mit einem ungefährdeten 4:1-(1:0)-Heimerfolg über Parndorf überboten die Vorarlberger auch den clubinternen Punkterekord aus dem ersten Aufstiegsjahr.

Nach der 33. Runde hält Altach nun bei 70 Zählern und damit zwei mehr als 2006.

Parndorf liegt drei Runden vor Saisonende weiter am Relegationsrang neun. Der Abstand auf die zuvor achtplatzierten Hartberger vergrößerte sich durch den 1:0-Heimsieg der Steirer über Austria Lustenau auf fünf Zähler.

Der SV Horn unterlag bei der Generalprobe für das Cup-Halbfinale gegen Salzburg dem Zweier-Team des Meisters, dem FC Liefering, mit 1:4.

Im Duell zweier ohne Lizenz ausgestatteter Vereine feierte die bereits mit dem Abstieg vertraute Vienna gegen den Kapfenberger SV einen 3:2-Erfolg.

Drei Tage nach der endgültig eingefahrenen Bundesliga-Rückkehr übte sich Altach-Trainer Damir Canadi wieder einmal in der Rotation.

Am Spielfluss änderte dies aber nichts, die Hausherren kontrollierten die Partie und gingen durch einen Volley-Treffer von Felix Roth (25.) nach Doppelpass mit Hannes Aigner standesgemäß in Führung.

Die Gäste aus dem Burgenland hatten zehn Minuten später dennoch den Ausgleich am Fuß. Matthias Lindner traf jedoch nur die Stange, Marjan Markic scheiterte an Kobras-Ersatz Sebastian Brandner.

Canadi saß in den zweiten 45 Minuten nach einem Disput mit Schiedsrichter Feichtinger nur noch auf der Tribüne.

Von dort sah der Erfolgscoach, wie Patrick Seeger (61.) die Entscheidung zugunsten der nun sieben Partien ungeschlagenen Altacher herbeiführte.

Torjäger Aigner (67., 70.) legte für die stärkste Offensive der Liga mit seinen Saisontreffern 18 und 19 weiter nach. Gerhard Karner (86.) gelang noch das Parndorfer Ehrentor.

In einer chancenarmen Partie kann der TSV Hartberg gegen Austria Lustenau einen knappen 1:0-Sieg feiern.

Die Gastgeber beginnen engagiert, mit Fortdauer der ersten Halbzeit kommen die Vorarlberger aber besser in die Partie. Echte Torgelegenheiten bleiben aus. Erst eine Standardsituation sorgt für den Führungstreffer der Oststeirer.

Kurz vor dem Pausenpfiff kommt eine Ecke von Furkan Aydogdu mit etwas Glück vor die Beine von Daniel Wolf, der nicht lange fackelt und knallhart verwandelt.

Nach der Pause verwalten die Hartberger die Führung geschickt und ließen wenige Chancen der Gäste zu, die ziemlich ideenlos auftreten.

Am Ende holen die Oststeirer drei enorm wichtige Punkte im Kampf gegen den Relegationsplatz, da sowohl Horn als auch Parndorf verloren haben.

In Horn lief die Mannschaft von Willi Schuldes fünf Tage vor dem Cup-Halbfinale gegen Salzburg in die erste Niederlage nach acht Pflichtspielen in Folge.

Liefering ging aus einem Foulelfmeter durch Nils Quaschner (23.) verdientermaßen in Führung. Die Waldviertler fanden vor den Augen von Salzburgs Trainer Roger Schmidt auch danach nicht ins Spiel.

In der zweiten Spielhälfte machten Robert Völkl (54.) und Niko Dovedan (60.) nach einer Stunde alles klar. Dem eingewechselten Radovan Mitrovic (84.) gelang nur noch Resultatskosmetik, Stefan Lainer (91.) setzte aus einem weiteren Foulelfmeter den Schlussstrich.

Die weiter fünftplatzierten Lieferinger schoben sich damit weiter an die Top-Ränge heran und liegen nur noch vier Zähler hinter dem Zweiten Lustenau

Kapfenberg musste bei der Vienna eine Niederlage einstecken.

Ivan Lendric erzielte zwar zweimal die Führung (34., 60.) für die Steirer, am Ende jubelten aber die von der Liga zuletzt erneut mit einem Punkteabzug bestraften Wiener.

Alexander Fröschl (77.) und Florian Zellhofer (85.) bescherten der Vienna den ersten Sieg vor heimischer Kulisse seit Anfang Oktober.

Die Partie musste aufgrund eines Gewitters dabei für rund zwanzig Minuten unterbrochen werden.

Stürmisch könnte es für den ältesten Fußball-Verein Österreichs auch weiterhin werden. Aufgrund von offenen Spielergehältern setzten die Profis dem von finanziellen Sorgen geplagten Club ein Ultimatum bis 8. Mai.

Der SKN St. Pölten hat die Generalprobe für das Cup-Halbfinale gegen Sturm Graz am kommenden Mittwoch verpatzt. Die Niederösterreicher mussten sich in der 33. Runde der Ersten Liga in Mattersburg trotz klarer Überlegenheit mit 2:3 (0:3) geschlagen geben. Die Burgenländer feierten einen im Kampf um den Klassenerhalt wichtigen Dreier, der Vorsprung auf den Relegationsrang beträgt nun sechs Zähler.

Bereits nach 36 Minuten lag das Team von Ivica Vastic im heimischen Pappelstadion mit 3:0 voran. Zunächst düpierte Alexander Ibser (26.) die Gäste nach einem St. Pöltner Eckball mit einem erfolgreichen Solo aus der eigenen Spielhälfte, Ivica Majstorovic (32.) und Mario Brkljaca (36.) legten weiter nach. Während der SVM in dieser Phase vor dem gegnerischen Gehäuse eiskalt agierte, brachten St. Pölten 70 Prozent Ballbesitz zur Pause nichts ein.

Auch nach Seitenwechsel änderte sich diesbezüglich wenig am Bild. Als Mirnel Sadovic die St. Pöltner bis zur 63. Minute auf 2:3 heran brachte, witterten die in der Tabelle weiter viertplatzierte Elf von Gerald Baumgartner noch einmal ihre Chance. Mattersburg verteidigte den knappen Vorsprung aber mit etwas Glück über die Zeit.

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