Wacker entlässt Coach Michael Streiter

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Nach vier Niederlagen in Folge zieht der FC Wacker Innsbruck die Reißleine.

Die Tiroler trennen sich von ihrem Trainer Michael Streiter. Das geben sie bei einer Pressekonferenz bekannt.

Wacker musste am Montagabend in der 15. Runde der Ersten Liga eine 0:2-Heimpleite gegen Schlusslicht Hartberg einstecken. Für den Traditionsverein war es das sechste sieglose Spiel in Folge.

„Trennung ist sinnvoll"

"Nach dem sehr langen Gespräch gestern Abend sind wir alle gemeinsam zu der Entscheidung gekommen, dass eine Trennung sinnvoll ist, gerade in dieser jetzt sehr kritischen Phase", erklärt Wacker-Präsident Josef Gunsch.

Streiter selbst meint über "facebook": "Ich habe mein Angebot wahr gemacht, den Weg als Trainer des FCW freizumachen, wenn es der sportlichen Perspektive hilft und auch nützlich ist. Dazu liegt mir der Verein zu sehr am Herzen. Natürlich hätte ich gerne meine Vorstellungen und Ziele in schwarz-grün umgesetzt, aber letztlich ist dieser Schritt im Sinne des Vereins."

Der 48-Jährige will nun ein wenig Abstand gewinnen und seine Akkus "nach dieser anstrengenden Zeit wieder aufladen und an meiner Zukunft als Trainer arbeiten."

Nachfolger von Kirchler

Streiter wurde erst am Ende des letzten Jahres von Wacker engagiert. Als Nachfolger von Roland Kirchler konnte der ehemalige Austria- und Tirol-Profi den Abstieg aus der Bundesliga nicht verhindern.

Eine Klasse weiter unten wollte Streiter mit den Innsbruckern neu durchstarten. Das gelang aber nur mäßig, Wacker liegt in der Tabelle schon zwölf Punkte hinter Leader LASK (ein Spiel weniger).

Klausner übernimmt

Sportdirektor Florian Klausner übernimmt interimistisch bis zur Winterpause das Traineramt.

"Klausner ist für mich in der aktuellen Saison der richtige Mann, er bekommt im Winter aber Unterstützung", wird Klub-Boss Josef Gunsch in der "TT" zitiert.

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