Gludovatz wieder Trainer: "Ich bin voller Tatendrang"

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Paul Gludovatz ist zurück!

Völlig überraschend kehrt der 66-Jährige auf die Trainerbank zurück. Der Burgenländer wird künftig den TSV Hartberg betreuen.

Trennung von Moriggl"

Der Erste-Liga-Klub trennt sich nämlich von seinem bisherigen Coach Andreas Moriggl. Die Steirer geben diese Entscheidung "nach einem ausführlichen Gespräch" zwischen dem Vorstand und dem Trainer bekannt.

Eine weitere Zusammenarbeit sei nämlich "sehr schwer koordinierbar". Es ist zu lesen: "Der Grund dafür liegt sicherlich darin, dass Andi Moriggl neben seiner erfolgreichen Tätigkeit bei unserem Verein einer hauptberuflichen Arbeit nachgeht."

"Hervorragende Nachwuchsarbeit verbessern"

Über ihren neuen Coach schreiben die Hartberger: "Er gilt sicherlich als Kenner der heimischen Fußballszene und hat schon vielfach bewiesen, dass er mit jungen, hungrigen Spielern sehr gut arbeiten kann."

"Gerade deshalb war es uns wichtig eine Zusammenarbeit mit Paul Gludovatz anzustreben um die bis jetzt hervorragende Arbeit im Nachwuchs eventuell noch zu verbessern und eigene Nachwuchstalente in die Kampfmannschaft einzubauen."

"Es wird ein gegenseitiges Beschnuppern"

Der Protagonist leitete gleich am Montag sein erstes Training.

"Ich freue mich, dass ich wieder arbeite und bin voller Tatendrang", meinte der Burgenländer.

Zu seinen Erwartungen und Zielen wollte er sich freilich nicht näher äußern.

"Es wird ein gegenseitiges Beschnuppern bis zum 30. November. Ich muss testen, ob ich genug Energie habe und der Verein zu mir passt. Der Verein muss testen, ob ich zu ihm passe", sagte Gludovatz.

Bei Hartberg sehe er sich selbst auch als "übergeordnetes Organ": "Ich habe versprochen, in nächster Zeit die Planungen und die Koordination zu machen."

Zweite Station als Vereinstrainer

Der langjährige ÖFB-Nachwuchsteamchef trainierte auf Klub-Ebene bisher lediglich die SV Ried, die er Mitte März 2012 verließ, um beim SK Sturm als Sportlicher Leiter zu fungieren.

Das Engagement in Graz stellte sich jedoch als großes Missverständnis heraus und wurde alsbald beendet.

Nun ist "Gludo" wieder dort, wo er sich am wohlsten fühlt - auf der Trainerbank.

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