Gager wird Trainer in St. Pölten

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Gager voller Vorfreude: "Das wird eine tolle Liga"

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Die einen tauschen Panini-Sticker, die anderen ihre Trainer.

Nachdem Gerald Baumgartner mit der neuen Saison das Amt des Chefcoaches beim FK Austria Wien übernimmt, hat sich der SKN St. Pölten prompt die Dienste von Herbert Gager gesichert.

Der 44-Jährige war nach dem Nicht-Erreichen eines Europacup-Platzes mit den Veilchen als Trainer abgesetzt worden und hätte ursprünglich in anderer Funktion gehalten werden sollen.

Erfolg mit Nachwuchs ausschlaggebend

Da dies aber nicht nach dem Geschmack des ehemaligen Abwehrspielers war, witterte der Cup-Finalist seine Möglichkeit.

"Nachdem er sich am Wochenende entschieden hat, nicht mehr weiter für die Wiener Austria arbeiten zu wollen, haben wir die Chance beim Schopf gepackt und uns mit ihm zusammengesetzt", erklärt SKN-Vorstandsvorsitzender Gottfried Tröstl.

Beide Parteien waren relativ schnell auf einer Linie. Aus Sicht des Vereins war vor allem der Erfolg Gagers mit jungen Spielern ausschlaggebend.

"Und genau das ist der Weg, den wir beim SKN eingeschlagen haben und den wir weitergehen wollen", schildert Sportmanager Christoph Brunnauer.

Gager von Sieg gegen Sturm inspiriert

Auch Gager selbst war vom Konzept in der niederösterreichischen Landeshauptstadt schnell überzeugt.

"Ich war beim 1:0-Sieg des SKN St. Pölten gegen Sturm Graz im Cup-Semifinale in der NV Arena - von da habe ich ein Gefühl mitgenommen, dass da etwas im Entstehen und viel Potenzial da ist. Sowohl bei der Mannschaft, als auch im Umfeld", so der Wiener.

Gager freut sich nicht nur auf eine spannende Aufgabe in St. Pölten, sondern auch auf eine möglicherweise besonders attraktive Erste Liga.

Neuzugänge folgen demnächst

"So wie es derzeit aussieht wird das in der kommenden Saison eine tolle Liga mit tollen Klubs und einem spannenden, engen Titelkampf", spielt er auf die Relegationsduelle an, in denen sich die Traditions-Klubs LASK und Austria Salzburg eine gute Ausgangslage für die Rückspiele am Donnerstag geschaffen haben.

Um für den Kampf um die vordersten Plätze in der Liga, aber auch für die bevorstehende Europa-League-Qualifikation gerüstet zu sein, will der Neo-Coach der "Wölfe" noch den einen oder anderen neuen Spieler begrüßen. 

Ein Wunsch, der ihm demnächst erfüllt werden soll. "Schon in den nächsten Tagen wird es Neuzugänge geben", kündigt Manager Brunnauer an.

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