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Paraguay folgt Uruguay ins Copa-Finale

Paraguay komplettiert das Endspiel der diesjährigen Copa America.

Die Elf von Teamchef Gerardo Martino setzt sich in der Vorschlussrunde gegen Überraschungsmannschaft Venezuela im Elfmeterschießen mit 5:3 durch.

Die 120 Minuten davor enden torlos.

Wieder Villar

Zum Held des Abends avanciert Torhüter Justo Villar, der den Penalty von Franklin Lucena pariert. Der Schlussmann hatte im Viertelfinale bereits Brasilien (2:0 i.E.) zur Verzweiflung gebracht.

Dabei beendet Paraguay die Partie nicht einmal mit elf Mann. Denn in der Verlängerung sieht Jonathan Santana die Ampelkarte (103.). Die Überzahl kann Venezuela allerdings nicht mehr ausnützen.

Bereits zuvor lässt der Außenseiter zahlreiche Chancen aus. Rosales (43.), Fedor (93.) und Arango (96.) scheitern aber allesamt am Aluminium.

Hässliche Szenen nach dem Schlusspfiff, als die Polizei bei Handgreiflichkeiten unter den Spielern dazwischen gehen muss.

Folgt der dritte Streich?

Im Finale am Sonntag geht es gegen Uruguay, das sich gegen Peru mit 2:0 durchsetzte.

Paraguay greift nach dem insgesamt dritten Copa-Titel. Die bisher einzigen beiden liegen mit 1953 und 1979 bereits eine Weile zurück.

Trost für Venezuela: Das Halbfinale ist das beste Ergebnis, das die Dunkelroten jemals erreichten.

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