CL-Finale vergeben - Youth League wird aufgestockt

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Im Rahmen der Sitzung des Exekutivkomitees der UEFA wurden am Donnerstag einige Entscheidung getroffen:

  • Das Finale der Fußball-Champions-League 2016 findet in Mailand statt. Das beschloss der Europäische Verband (UEFA) am Donnerstag auf der Sitzung seines Exekutivkomitees in Nyon. Bisher war der Gewinner der europäischen Königsklasse 1965, 1970 und 2001 in Mailand ermittelt worden. Das Finale der Champions-League-Saison 2014/15 wird im Berliner Olympiastadion ausgetragen.
 
  • Der Sieger der Europa League wird 2016 im St. Jakob-Park von Basel ausgespielt. Die Schweizer Grenzstadt war bisher 1969, 1975, 1979 und 1984 Austragungsort eines Europacup-Endspiels. Der bisher letzte auf Schweizer Boden vergebene Europacup-Titel war der Cupsieger-Cup 1989, als FC Barcelona Sampdoria Genua 2:0 besiegt hatte. Der Supercup zwischen dem Gewinner der Champions League und dem Sieger der Europa League findet 2016 in Trondheim statt.
 
  • Die UEFA setzt im Kampf gegen Doping nun auch auf den Biologischen Pass. Das Dokument, in dem medizinische Daten eines Sportlers aus Kontrollen gesammelt werden, soll für die Fußball-Champions-League ab der Saison 2015/16 eingeführt werden. Der Blutpass gibt die Möglichkeit, Veränderungen des Körpers zu analysieren und so ein individuelles Profil des Sportlers zu erstellen. Bisher hinkt der Fußball im Anti-Doping-Kampf anderen Sportarten noch hinterher.
 
  • Nach den sich zuletzt häufenden Fällen von Gehirnerschütterungen im Fußball hat die UEFA auf der Sitzung ihres Exekutivkomitees eine Neuregelung verabschiedet. Mit sofortiger Wirkung darf der Schiedsrichter das Spiel für bis zu drei Minuten unterbrechen, wenn er den Verdacht hat, dass sich ein Spieler eine Gehirnerschütterung zugezogen hat.

    Nur wenn der Teamarzt danach Entwarnung gibt, darf der Profi weiterspielen. Zuletzt hatte der Gladbacher Christoph Kramer im WM-Endspiel gegen Argentinien eine Kopfverletzung erlitten und vorerst weitergespielt. Bisher hatten die Spieler selbst entschieden, ob sie wieder fit sind.

 
  • Israels Fußball-Mannschaften dürfen mit sofortiger Wirkung wieder Heimspiele austragen. Das Exekutivkomitee des Europäischen Fußball-Verbandes (UEFA) hob auf seiner Sitzung am Donnerstag in Nyon die Sperre auf. Die UEFA hatte eingegriffen, weil sie wegen des Gaza-Konflikts die Sicherheit in Israel nicht gewährleistet sah. Dies habe sich nun geändert, lautete die Mitteilung.

    Wegen der kriegerischen Auseinandersetzungen in dem Gebiet hatte unter anderem auch das für den 25. März 2015 geplant gewesene Freundschaftsspiel Deutschlands in Israel abgesagt werden müssen. An diesem Tag findet nun das EM-Qualifikationsspiel zwischen Israel und Belgien statt, das an seinem ursprünglichen Termin Anfang September nicht hatte stattfinden können.

 
  • Nach zweijähriger Probezeit hat die UEFA ihrer Youth League ein positives Zeugnis ausgestellt und die Nachwuchsliga dauerhaft in ihren Wettbewerbskalender aufgenommen. Das Exekutivkomitee beschloss auf seiner Sitzung am Donnerstag, die Liga ab der Saison 2015/16 von 32 auf 64 Teams aufzustocken. 

    Zusätzlich zu den 32 Nachwuchsteams der Champions-League-Teilnehmer dürfen auch die U19-Meister der Top-32 des UEFA-Länder-Rankings teilnehmen.

    Modus:

    Raster UEFA Champions League
    32 Teams in acht Vierergruppen (parallel zur Champions League)
    Gruppensieger steigen ins Achtelfinale auf
    Zweitplatzierte stehen im Playoff

    Raster Nationale Meister
    32 nationale U19-Meister absolvieren zwei Qualifikations-Runden
    8 Teams ziehen ins Playoff ein

    Playoff
    8 Sieger des Rasters "Nationale Meister" treffen auf die Zweitplatzierten aus dem CL-Raster (nur ein Spiel)

    K.o.-Phase
    Jeweils nur ein Spiel - Heimrecht wird per Los ermittelt. Semifinale und Finale finden an einem Ort statt.

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