Souveräne Bayern sticheln in Richtung Dortmund

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Der FC Bayern München hat im Schongang seine insgesamt 15. Teilnahme an der Champions League fixiert.

Ein Blitztor in der siebenten Minuten von Mario Gomez auswärts gegen den FC Zürich sicherte dem deutschen Fußball-Rekordmeister den 1:0-Sieg im Play-off-Rückspiel und mit dem Gesamtscore von 3:0 Einnahmen von mindestens 20 Millionen Euro.

David Alaba, der ab der 72. Minute für Torvorbereiter Thomas Müller zum Einsatz kam, und Co blicken jetzt gespannt nach Monaco.

Nach Quali in Topf eins

Im Fürstentum wird am Donnerstag (17.45 Uhr) die Auslosung für die Gruppenphase vorgenommen.

"Ich hoffe, dass das Lockglück Bayern München hold bleibt", sagte Trainer Jupp Heynckes vor den Reisen durch Europa. Der erhoffte siebente und letzte Trip würde zum kürzesten, findet das Finale doch am 19. Mai 2012 in der Münchner Allianz Arena statt.

Die Heynckes-Truppe befindet sich für die Auslosung im Top der Besten wie Titelverteidiger FC Barcelona, Real Madrid, Manchester Manchester, Chelsea FC, FC Porto und Inter Mailand.

Im Kreis der Titel-Favoriten

"Es gibt immer fünf, sechs Mannschaften, die den Titel gewinnen können. Dazu gehören wir, denke ich, auch", sagte Regisseur Bastian Schweinsteiger.

Vereinsvorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ergänzte: "Wir sollten Step by Step denken. Ich sehe die Clubs aus Spanien und England in der Favoritenrolle. Unsere Mannschaft hat bewiesen, dass sie die ganz Großen an einem guten Tag ärgern kann, sogar sehr ärgern".

Seitenhieb in Richtung BVB

Rummenigge gönnte sich während des mitternächtlichen Banketts im Luxushotel "Dolder Grand" oberhalb des Zürichsees auch einen Seitenhieb auf Borussia Dortmund.

"In der Gruppenphase ist Bayern München in Topf eins gesetzt. Es gibt da einen Club aus Westdeutschland, der in Topf vier stattfinden wird, auch da haben wir gewisse Vorteile", stichelte der Ex-Teamstürmer Richtung Meister.

Schon Kaiserslautern im Fokus

Heynckes hingegen richtete schon einen Blick auf das Bundesliga-Auswärtsspiel am Samstag in Kaiserslautern.

Er ist guten Mutes, wieder mit Gomez antreten zu können. Der Stürmer blieb in Zürich zur Pause wegen einer Oberschenkelverhärtung in der Kabine.

Arjen Robben, der am Letzigrund geschont wurde, ist hingegen fraglich. Den niederländischen Wirbelwind plagen Rückenproblemen und eine Schambeinentzündung.

Hitziges Spiel in Spanien

Heiß her ging es in den anderen vier Dienstag-Partien, wobei damit nicht nur die Temperaturen gemeint sind.

Im El Madrigal zückte der Referee in der Partie Villarreal CF - Odense BK (3:0) neun Gelbe Karten und schloss zwei Mann aus. Schon im Hinspiel (0:1) waren sieben Spieler verwarnt worden.

Die endgültige Entscheidung fiel erst im umkämpften Finish durch Marchena in der 82. Minute.

Malmös Aufholjagd zuwenig

Neben den Dänen blieben auch Wisla Krakau und Malmö FF die ersten CL-Teilnahmen verwehrt.

Die Polen mussten in Nikosia gegen Apoel erst in der 87. Minute durch den Brasilianer Ailton den entscheidenden Treffer zum 1:3 (gesamt 2:3) hinnehmen.

Den Schweden gelang im Heimspiel gegen Dinamo Zagreb das 2:0 durch Jansson (86.) zu spät, um gegen zehn Mann das 1:4 von Kroatien wettzumachen.

Kleinstadt aus Belgien in Königsklasse

Schließlich schaffte KRC Genk daheim nach einem 2:1 n.V. gegen Maccabi Haifa durch ein 4:1 im Elferschießen den Aufstieg.

Pierre Denier und Hans Visser feierten damit ein gelungenes Debüt als Trainer der Belgier, die Frank Vercauteren verlassen hat.

Der Ex-Teamkicker wechselte zu Meister Al Jazeera Abu Dhabi und wurde in den Vereinigten Arabischen Emiraten Kollege von Ex-ÖFB-Teamchef Josef Hickersberger, der beim Stadtrivalen SSC Al Wahda tätig ist.

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