Rekordmann Messi: Und er jagt weiter...

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Lionel Messi mit Worten zu beschreiben, ist mittlerweile fast unmöglich geworden.

Die Superlative sind längst ausgegangen.

Seit Jahren pulverisiert der Ausnahmekönner Rekorde um Rekorde, seit Jahren begeistert er die Barcelona-Anhänger.

Selbst die gegnerischen Fans applaudieren ihm regelmäßig, wenn er wieder einmal eine Galavorstellung auf den Rasen zaubert.

Messi wie Jordan

„Michael Jordan hat damals seine Sportart dominiert, wie es Messi heute im Fußball macht. Beide sind perfekt zu vergleichen“, schwärmt Pep Guardiola.

Der ehemalige Barca-Coach muss es wissen, kennt er Messi doch wie kaum ein anderer.

In den vier gemeinsamen Jahren (2008-2012) sah Guardiola nicht nur bei Spielen, sondern tagtäglich im Training, zu was „La Pulga“ („Der Floh“) zu leisten im Stande ist.

„Wir sehen hier den besten Fußballer in allen Bereichen. Er kann alles und zeigt es alle drei Tage. Es tut mir leid für diejenigen, die ihn entthronen wollen, aber der Junge ist anders und besser als der ganze Rest.“

Herausragende Statistiken

Natürlich wird und muss nicht jeder die Meinung Guardiolas teilen, denn über Geschmäcker lässt sich ja bekanntlich streiten.

Über was sich jedoch nicht streiten lässt, sind Zahlen. Und die sind beim 25-Jährigen herausragend.

Sein Doppelpack gegen Spartak Moskau markierte die Champions-League-Tore 55 und 56, damit ist er in der ewigen Bestenliste hinter Raul (71 Treffer) schon die Nummer zwei.

Bis er die Real-Legende eingeholt hat, wird es zwar nicht mehr allzu lange, aber doch noch ein bisschen dauern.

Müller-Rekord wackelt

Viel näher liegt da die Bestmarke von Gerd Müller. Der „Bomber der Nation“ hält seit 40 Jahren den Rekord an erzielten Toren pro Kalenderjahr.

1972 netzte der Deutsche bewerbsübergreifend 85 Mal – Messi hält aktuell bei 80.

„Wenn jemand den Rekord von Gerd Müller brechen kann, ist er es. Wir werden ihm dabei helfen“, verspricht Teamkollege Sergio Busquets.

„Habe nur den Erfolg der Mannschaft im Sinn“

Messi selbst scheint der Rummel um die Rekorde fast unangenehm zu sein.

„Ich habe nur den Erfolg der Mannschaft im Sinn. Wenn ich mit meinen Toren helfen kann, freut mich das natürlich“, gibt er wie immer bescheiden zu Protokoll.

Das Schwärmen überlässt er ohnehin lieber den anderen.

Wobei es mittlerweile fast unmöglich geworden ist, den 1,69m kleinen Superstar mit Worten zu beschreiben.

Die Superlative sind längst ausgegangen.

Kurt Vierthaler

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