Drago: "Wie Weihnachten und Ostern"

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Aleksandar Dragovic hat am Mittwoch nach eigenen Angaben den schönsten Tag seiner noch jungen Karriere als Profi-Fußballer erlebt.

Der österreichische Innenverteidiger gewann mit dem FC Basel vor eigenem Publikum gegen Manchester United mit 2:1 und zog damit ins Achtelfinale der Champions League ein, während der englische Rekordmeister in die Europa League umsteigen muss.

"Das ist wie Weihnachten und Ostern an einem Tag", jubelte Dragovic am Tag nach dem Husarenstück.

"Rooney hat ja auch nur zwei Beine"

Der 20-Jährige bot im Abwehrzentrum eine starke Leistung und ließ United-Stürmerstar Wayne Rooney praktisch nie zur Geltung kommen.

Dabei hatte er unmittelbar vor dem Anpfiff im Kabinengang noch leichte Nervosität verspürt.

"Aber als das Spiel begonnen hat, war es damit vorbei. Ein Wayne Rooney hat ja auch nur zwei Beine", erklärte Dragovic.

Wunschgegner Real

Als Gegner im Achtelfinale der Champions League wünscht sich der 14-fache ÖFB-Internationale nun Real Madrid.

"Ich möchte unbedingt gegen Cristiano Ronaldo spielen", sagte Dragovic.

Nur einen Klub würde der Ex-Austrianer in der Runde der letzten 16 gern vermeiden.

"Ich will nur nicht Barcelona bekommen. Die sind die Besten der Welt, da kann man ordentlich untergehen."

"Wir haben Geschichte geschrieben"

Allzu viel Gedanken wollte Dragovic an das im Februar 2012 beginnende Achtelfinale ohnehin nicht verschwenden, zu frisch waren noch die Eindrücke vom historischen Erfolg gegen Manchester United.

"Wir haben für den Schweizer Fußball Geschichte geschrieben. Schon vor dem Spiel haben wir immer daran geglaubt, dass wir so einen großen Verein wie United schlagen können."

Traumziel  England

Mittelfristig könnte Dragovic regelmäßig mit den "Red Devils" in Kontakt kommen, schließlich bezeichnet er die englische Premier League als sein Traumziel.

"Ich habe immer gesagt, dass Basel nur ein Sprungbrett ist. Ich fühle mich hier sehr wohl und mache mir keinen Druck, habe vor, noch ein, zwei Jahre zu bleiben. Andererseits kann es im Fußball auch ganz schnell gehen", betonte der Wiener, dessen Vertrag bei den Schweizern noch bis 2015 läuft.

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