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Chelsea, Marseille und Zenit im CL-Achtelfinale

Chelsea, Olympique Marseille und Zenit St. Petersburg haben am Dienstagabend den Aufstieg ins Achtelfinale der Champions-League geschafft.

Porto verpasste zwar nach einem 0:0 im Heimspiel gegen St. Petersburg die Runde der letzten 16 der Eliteliga, darf aber als Dritter der Gruppe G wenigstens noch auf eine erfolgreiche Titelverteidigung in der Europa League hoffen.

Borussia Dortmund überwintert dagegen nicht im Europacup.

EC-Out für Dortmund

Deutschlands Meister verlor nach 2:0-Führung gegen Olympique Marseille noch 2:3 (1:2) und schied als Gruppenletzter aus.

Piräus gewann zwar das Parallelspiel gegen eine B-Elf vom bereits feststehenden Gruppensieger Arsenal 3:1 (2:0), muss aber nach dem Comeback-Sieg der Franzosen in die Europa League wechseln.

2:0 verspielt

Für Dortmund war der Abend doppelt bitter, da Sebastian Kehl bereits nach einer halben Stunde vom Feld getragen werden musste. Kameruns Nationalspieler M'Bia hatte den Borussia-Kapitän in einer spektakulären Aktion mit einem Kick gegen den Kopf (29.) "k.o." geschlagen.

Der Afrikaner sah für dieses hohe Bein im Strafraum aber nur Gelb, eine klare Fehlentscheidung. Mats Hummels verwertete den fälligen Elfer zum 2:0 (32.), nachdem Jakub Blaszczykowski (23.) für die Führung gesorgt hatte. Loic Remy (45+4.), Andre Ayew (85.) und Mathieu Valbuena (87.) sorgten mit ihren Treffern aber für die Wende zugunsten von Marseille.

Chelsea souverän

Chelsea stürmte mit einem klaren 3:0-Heimerfolg über Valencia noch an die Spitze der Gruppe F, da der bisherige Tabellenführer Bayer Leverkusen gegen das abgeschlagene Schlusslicht Genk nicht über ein 1:1 hinauskam.

Didier Drogba (3., 76.) und Ramires (22.) stellten den Triumph der Londoner sicher und "verbannten" damit die Spanier in die Europa League.

Nikosia verliert

In der Gruppe G heißt der Gruppensieger sensationell APOEL Nikosia. Der bereits zuvor als Aufsteiger feststehende Meister aus Zypern musste zwar zum Abschluss mit der 0:2-(0:0)-Heimniederlage gegen Schachtjor Donezk die erste Niederlage hinnehmen, blieb aber aufgrund des torlosen Remis zwischen Porto und St. Petersburg spitze.

Auch Barcas C-Truppe zaubert

In der Gruppe H standen schon vor dem Schlusstag die beiden Achtelfinalisten fest. Barcelona-Erfolgscoach Pep Guardiola nahm zwar im Vergleich zum letzten Meisterschaftsspiel gleich 14 Veränderungen im Kader vor und setzte laut Sky gleich 13 Spieler mit einem Transferwert von 488 Millionen Euro auf die Tribüne, doch der Titelverteidiger gab sich trotzdem keine Blöße.

Das "C-Team" mit einem Altersschnitt von 21,4 Jahren in der Startelf fegte über den Sturm-Bezwinger und Gruppenletzten BATE Borisow 4:0 (1:0) hinweg und bleib damit auch im letzten Gruppenspiel ungeschlagen. Der Tabellenzweite AC Milan musste sich dagegen mit einem 2:2 bei Viktoria Pilsen begnügen.

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