Bayern kann für Gruppenphase planen

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Der FC Bayern steht vor dem Einzug in die Gruppenphase der Fußball-Champions-League.

Die Münchner gewannen am Mittwoch das Play-off-Hinspiel in der ausverkauften Allianz Arena gegen den FC Zürich mit 2:0 und haben damit vor dem Rückspiel am Dienstag in der Schweiz alle Trümpfe in der Hand.

ÖFB-Teamspieler David Alaba verfolgte von der Ersatzbank aus, wie Bastian Schweinsteiger (8.) und Arjen Roben (72.) den deutschen Rekordmeister zu einem verdienten Sieg schossen.

Chancenauswetung mangelhaft

Trotz einer verschwenderischen Chancenverwertung fahren die Bayern mit einem beruhigenden Vorsprung zur entscheidenden Retourpartie und sind garantierten Einnahmen von 20 Millionen Euro ganz nahe gekommen.

Nach dem Stolperstart in der Bundesliga wirbelten Robben und Franck Ribery beim internationalen Einstand der Bayern erstmals wieder gemeinsam, doch mit dem Genussfußball gegen biedere Schweizer war es schon bald wieder vorbei.

Die überraschend mit Toni Kroos anstelle von Thomas Müller in der zentralen Position angetretenen Münchner hielten das anfängliche Tempo nicht hoch und verfielen wieder in ihren alten Trott.

Erst als Müller im zweiten Durchgang den farblosen Kroos ablöste, wurden die Aktionen wieder zielstrebiger.

Gomez als Chancentod

Eine besonders unglückliche Figur vor dem gegnerischen Tor machte Mario Gomez. Der Bundesliga-Torschützenkönig der vergangenen Saison vergab die Vorentscheidung, als er den Ball aus kurzer Distanz unbedrängt weit am Tor vorbeijagte (51.).

Sieben Minuten vor dem Ende hatte der Nationalstürmer auch noch Pech, als Dusan Djuric seinen Schuss von der Linie wegschlug. Außerdem landete ein Ribery-Freistoß an der Stange (60.).

Ebenfalls vor dem Aufstieg in die Eliteliga steht Dinamo Zagreb nach einem 4:1-Heimerfolg über Malmö. Auch Wisla Krakau (1:0 gegen Apoel Nikosia), Odense BK (1:0 gegen Villarreal) und Maccabi Haifa (2:1 gegen KRC Genk) kamen zu Siegen vor eigenem Publikum.

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