"Schlechter können wir nicht spielen"

Die Frage ist aber auch, wie gut Dinamo die Niederlage verdaut hat. Nach der Partie in Zagreb wurde bekanntlich Trainer Kruno Jurcic entlassen, in Wien betreuen Sportdirektor Zoran Mamic und Co-Trainer Damir Krznar den kroatischen Meister.

Die Gäste geben sich bei der Anreise nach Wien jedenfalls zuversichtlich. „Schlechter als im ersten Match können wir nicht spielen. Wir glauben an unsere Chance, sonst hätten wir zu Hause bleiben können“, erklärt Kapitän Josip Simunic.

Ratschläge von außen

Kroatische Medien wünschen sich ein „Wunder von Wien“ und zitieren zahlreiche Ex-Trainer und Experten, die gute Ratschläge parat haben.

Otto Baric fordert etwa den Einsatz des erst 17-jährigen Talents Alen Halilovic: „Er sollte von Beginn an spielen. Er kann mit dem Ball in den Strafraum stürmen und für Gefahr sorgen.“ Ein anderer früherer Teamchef der Kroaten, Branko Ivankovic, sieht indes in Sammir den Heilbringer: „Nur er kann für das Wunder in Wien sorgen!“

Bjelica schläft gut

Dass der Brasilianer mit der kroatischen Staatsbürgerschaft von Beginn an aufläuft, glaubt auch Bjelica: „Ich erwarte ihn als hängende Spitze.“

Ob er vor so einer wichtigen Partie denn gut schlafen könne, wird Bjelica gefragt. „Vor Spielen schlafe ich immer wie ein Baby. Nur nach den Spielen ist es problematisch“, grinst er.

Bleibt aus österreichischer Sicht zu hoffen, dass seine Gedanken Dienstag-Nacht darum kreisen, auf welche Champions-League-Gegner er seine Mannen im Herbst vorbereiten wird müssen.


Harald Prantl

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