Bayern und Malaga lösen letzte Tickets

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Der FC Bayern München und Malaga sind am Mittwoch als letzte Klubs ins Viertelfinale der Fußball-Champions-League eingezogen.

Der deutsche Rekordmeister zitterte sich mit David Alaba trotz einer 0:2-Heimniederlage gegen Arsenal aufgrund des 3:1 im Achtelfinal-Hinspiel weiter, die Spanier schafften nach dem 0:1 in der ersten Partie dank eines 2:0 vor eigenem Publikum gegen den FC Porto noch den Einzug in die Runde der letzten Acht.

Die Auslosung für das Viertel- und Semifinale erfolgt am Freitag in Nyon. (ab 12 Uhr im LIVE-Ticker)

Vor den Bayern und Malaga hatten sich bereits der FC Barcelona, Real Madrid, Galatasaray Istanbul, Borussia Dortmund, Juventus Turin und Paris St. Germain qualifiziert.

Fehlstart nach Maß

Den Bayern gelang es gegen Arsenal nicht, den Ruf als Mitfavorit auf den begehrtesten Titel im europäischen Vereinsfußball zu untermauern.

Ohne den gesperrten Schweinsteiger und den verletzten Ribery erwischten die Gastgeber einen klassischen Fehlstart.

Bereits in der 3. Minute spielte Rosicky einen Pass auf Walcott, Alaba rutschte aus, womit Walcott genügend Raum für den Querpass hatte - Giroud schoss aus kurzer Distanz ein.

Gefahr durch Weitschüsse

Danach hatte die Heynckes-Truppe mehr vom Spiel, wirkte allerdings bei weitem nicht so stark wie in den vergangenen Wochen.

Distanzschüsse von Kroos (5., 25.) und ein Schuss von Müller aus spitzem Winkel an die Außenstange (30.) blieben vor der Pause die einzige Ausbeute der Hausherren, bei denen Alaba durchspielte.

Die beste Chance der Bayern nach der Pause vergab in der 68. Minute Robben, der allein auf Fabianski zulief, allerdings am Arsenal-Schlussmann scheiterte.

Kein englischer Verein

Arsenal ging erst in den letzten 15 Minuten volles Risiko und schöpfte in der 86. Minute noch einmal Hoffnung, nachdem Koscielny nach einem Corner von Cazorla eingeköpfelt hatte.

Danach gab es für die "Gunners" jedoch keine einzige zwingende Chance mehr, womit die englische Premier League erstmals seit 1996 nicht im Champions-League-Viertelfinale vertreten ist.

Malaga überrascht

Die spanische La Liga hingegen stellt drei Vereine in der Runde der letzten acht, denn Malaga gelang gleich in der Debütsaison der Viertelfinal-Aufstieg.

Im Heimspiel gegen Porto waren die Andalusier zwar vorerst die unterlegene Mannschaft, doch ein zu Unrecht wegen eines angeblichen Tormannfouls aberkanntes Malaga-Tor durch Saviola in der 39. Minute weckte die Gastgeber auf.

Isco mit Traumtor

In der 43. Minute sorgte Jungstar Isco mit einem Schuss von der Strafraumgrenze ins Kreuzeck für das 1:0, spätestens nach Gelb-Rot für Portos Defour in der 49. Minute dominierte Malaga die Partie.

Die Entscheidung fiel in der 77. Minute, als Santa Cruz nach einem Eckball per Kopf erfolgreich war.

Für den Paraguayer war es der erste Champions-League-Treffer seit 2006 - damals scorte der Stürmer noch für den FC Bayern.

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