Rapid landet bei Wacker den nächsten Dreier

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Österreichs Rekordmeister Rapid Wien befindet sich weiter im Aufwärtstrend.

Die Hütteldorfer gewannen am Samstagnachmittag das Auftaktspiel der 9. Bundesliga-Runde bei Wacker Innsbruck 3:0 (2:0) und feierten damit den dritten klaren Pflichtspielsieg en suite.

Steffen Hofmann (23./Foulelfer), Rene Gartler (44.) und Deni Alar (48.) erzielten die Tore für die Gäste, die sich damit vorläufig auf den zweiten Tabellenplatz verbesserten.

Weiter zu Hause ohne Sieg

Innsbruck steckt dagegen nach dem achten sieglosen Liga-Match in Serie weiter in der unteren Tabellenregion fest.

Rapid spielte vor 8.073 Zuschauern von Beginn weg, wie von Trainer Peter Schöttel gefordert, aus einer gesicherten Defensive, kam aber trotzdem zu guten Chancen, die jedoch Trimmel vernebelte.

Zunächst schoss er nach einem blitzschnellen Konter aus aussichtsreicher Position knapp über das Tor (7.), nach einem Stanglpass von Drazan schlug der Ball dann neben dem Gehäuse von Innsbruck-Schlussmann Safar ein (17.).

Hofmann sorgt für Führung

Wenig später leitete ein weiterer Stanglpass vom linken Flügelflitzer Drazan gewissermaßen das 1:0 ein. Es folgte nämlich ein Kontakt von Wacker-Innenverteidiger Inaki Bea mit Rapid-Stürmer Gartler, der im Strafraum zu Fall kam (21.).

Schiedsrichter Christian Dintar entschied sofort auf Elfer, den Kapitän Hofmann souverän verwertete. Noch vor der Pause erhöhte Gartler nach einer tollen Einzelaktion, in der er sich gegen Bea durchsetzte, auf 2:0.

Und kurz nach dem Wechsel war die Partie endgültig entschieden: Nach mustergültiger Vorarbeit von Schimpelsberger erzielte Alar mit einem von Bea abgefälschten Schuss das 3:0 für die Schöttel-Elf.

Alar trifft für Rapid

Es war das erste Bundesliga-Tor des Ex-Kapfenbergers für seinen neuen Verein.

Rapid blieb auch danach gefährlich, hatte durch "Joker" Nuhiu nach Konter eine Riesenchance aufs 4:0 (86.), während die Gastgeber extrem harmlos und verunsichert agierten und sich für die nächste schwache Heimvorstellung erneut lautstarke Pfiffe von ihren Fans gefallen lassen mussten.

In der nächsten Woche haben die Innsbrucker die Chance zur Wiedergutmachung, empfangen sie doch Abstiegskandidat Kapfenberg, gegen den sie ihren bisher einzigen Liga-Sieg gefeiert haben. Rapid gastiert beim bisher sensationell aufspielenden Aufsteiger Admira, der mit den Grün-Weißen noch eine Rechnung offen hat.

Das Kühbauer-Team hat seine bisher einzige Saisonniederlage in der Auftaktrunde mit dem 0:2 im "Geisterspiel" bei Rapid kassiert.

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