Rapid verzögert Meisterfeier

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Rapid verzögert RBS-Meisterfeier

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Rapid verteidigt den zweiten Tabellenplatz

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Rapid hat die Entscheidung über den österreichischen Meistertitel vertagt.
 
Die Hütteldorfer feierten am Donnerstag einen mühsamen 1:0-(1:0)-Auswärtssieg gegen den SV Mattersburg, haben aber zwei Runden vor Schluss mit sechs Punkten Rückstand auf Red Bull Salzburg nur noch theoretische Chancen auf Platz eins in der Endabrechnung.
 
Immerhin fehlen dem Rekordchampion dank des Goldtores von Burgstaller in der 19. Minute nur noch maximal zwei Punkte auf einen Europacup-Startplatz.
 
Traumtor von Burgstaller
 
Der Treffer war Resultat der wohl gelungensten Aktion im ganzen Spiel: Thonhofer brach auf der rechten Seite bis zur Torlinie durch und spielte zurück auf Burgstaller, der mit einem Schlenzer ins lange Kreuzeck erfolgreich war. Mattersburg-Goalie Böcskör war zwar noch mit den Fingerspitzen am Ball, konnte den Rückstand aber nicht mehr verhindern.
 
Bereits in der 3. Minute hatte Prager die große Chance auf die Führung für Rapid vergeben, als er nach Vorlage von Hofmann knapp das Ziel verfehlte.
 
Danach sorgten die Hütteldorfer nur noch bei einem Fehlschuss von Alar (21.) für Gefahr, ansonsten sahen die 7.500 Zuschauer im Pappelstadion eine relativ ereignislose Partie.

Das lag auch an den vorerst harmlosen Mattersburgern, die vor der Pause nur in der 28. Minute - ein Parlov-Schuss zog um Zentimeter am langen Eck vorbei - in der Offensive in Erscheinung traten.
 
Lauer Sommerkick nach Seitenwechsel
 
Auch nach der Pause erinnerte das Match zunächst eher an einen lauen Sommerkick als an einen heißen Kampf im Saisonfinish.
 
Rapid kam dem zweiten Treffer in der 59. Minute durch den eingewechselten Grozurek nahe, der sich an Böcskör vorbeischummelte, allerdings keinen Torschuss mehr fabrizieren konnte.

Auf der Gegenseite versuchte es Seidl in der 61. Minute aus der Distanz und fand in Königshofer seinen Meister.
 
Burgstaller vergibt Matchball
 
Weil Bürger in der 75. Minute und Ilsanker in der 87. Minute jeweils aus kurzer Distanz daneben köpfelten, kassierten die in der zweiten Hälfte deutlich überlegenen Mattersburger als schlechtestes Heimteam der Liga die vierte Niederlage vor eigenem Publikum in Folge.
 
Dass die Schlappe nicht höher ausfiel, lag an Burgstaller, der in der 89. Minute die große Chance auf einen Doppelpack ausließ.

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