Ried brennt auf die Revanche gegen Mattersburg

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Die SV Ried kämpft an doppelter Front um den neuerlichen Einzug ins internationale Geschäft. Im Cup steht der Titelverteidiger im Halbfinale und auch in der Liga sind die Innviertler als Vierter noch voll im Rennen.

Am Samstag (18.30 Uhr) empfängt die Mannschaft von Interimstrainer Gerhard Schweitzer mit dem SV Mattersburg einen im Frühjahr stark verbessert auftretenden Nachzügler. Die Burgenländer haben 2012 mit 15 Punkten in zehn Runden sechs mehr geholt als Ried.

Ried will Revanche

Die neue Mattersburger Stärke bekam am 18. Februar auch Ried zu spüren. Im Pappelstadion setzte es für die Oberösterreicher eine 1:4-Pleite. "Nach der Niederlage im letzten Spiel haben wir noch eine kleine Revanche offen, da waren wir nicht bei der Sache", erklärte Trainer Schweitzer.

Auch Anel Hadzic mangelt es vor dem Heimspiel nicht an Motivation: "Alle sind heiß auf Revanche und Wiedergutmachung. Mattersburg ist aber nicht mehr das Mattersburg vom Herbst."

Die Burgenländer könnten ihrerseits mit einem Sieg das für Trainer Franz Lederer leidige Thema Abstieg fast hinter sich lassen. Damit wollte sich Lederer aber ganz und gar nicht beschäftigen. Viel wichtiger sei es, das 0:2 gegen Sturm Graz aus der Vorwoche vergessen zu machen.

Zuletzt jubelten die Burgenländer

Naumoski ist wieder dabei

"Das war nicht das Gesicht, das wir im Frühjahr gezeigt haben. In Ried bietet sich die Gelegenheit, das zu korrigieren", sagte der dienstälteste Coach der Liga. Vertrauen kann Lederer wieder auf Ilco Naumoski, der nach seiner Gelb-Sperre in die Startelf zurückkehrt.

"Das tut der Mannschaft gut. Auch wenn er allein nicht alles ändern kann", sagte Lederer. Bei Ried fehlt neben Ivan Carril und Markus Hammerer auch Max Karner, der sich beim Cup-Sieg in Grödig eine Hüftverletzung zugezogen hat. Hadzic dürfte fit werden.

Mit Ried wartet auf Mattersburg ein Gegner, der den Burgenländern sportlich einen Schritt voraus scheint. Auch die "Wikinger" galten lange Zeit als Abstiegskandidat, nun spielen sie bereits nachdrücklich an der Spitze mit.

Mattersburg im Europacup?

Damit könnte sich künftig auch Mattersburg anfreunden. "Wenn wir so weiterspielen, müsste ich mir ja schon Sorgen machen, dass wir um den Europacup kämpfen", meinte Lederer ironisch.

Für beide Teams geht es in der Keine Sorgen Arena darum, nach drei sieglosen Spielen in Serie wieder voll anzuschreiben. Als Spielleiter fungiert ein Jubilar: Der Vorarlberger Thomas Gangl leitet sein 100. Spiel in der Bundesliga.

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