"Salzburg wäre heute zum Biegen gewesen"

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Ricardo Moniz (Salzburg-Trainer): "In der ersten Minute haben meine Spieler gleich eine Torchance kreiert, das war eine wunderbare Kombination von Alan und Leo (Leonardo, Anm.). Das haben sie eine Viertelstunde durchgehalten, danach aber dem Gegner in die Karten gespielt. Es hat eigentlich nur die Disziplin gefehlt. Wenn der Gegner tief steht, muss man kreativ bleiben. Wir wissen, woran wir arbeiten müssen. Deshalb müssen wir auch positiv bleiben. Vor allem aus dem Mittelfeld muss gegen einen so tief stehenden Gegner mehr kommen, mehr Distanzschüsse, es dürfen nicht nur unsere Stürmer eine Bedrohung für den Gegner sein."

Franz Lederer (Mattersburg-Trainer): "Es spricht für uns, wenn die Salzburger hier von den Fans ausgepfiffen werden. In der zweiten Hälfte haben wir uns von der Organisation her gut bewegt und wenig Chancen zugelassen. Da gehört viel Disziplin und Laufarbeit dazu. Salzburg wäre heute zum Biegen gewesen, aber wir bleiben bescheiden. Ich glaube nicht, dass uns viele diese beiden Punkte gegen Sturm und hier zugetraut hätten. Wir haben uns eine Kompaktheit erarbeitet und sind durch Konter oft gefährlich. Wenn wir unsere Chancen nützen, können wir uns weiter von den Abstiegsplätzen entfernen."

Thomas Borenitsch (Mattersburg-Tormann): "Dieses Ergebnis ist ein Supergefühl. Wir haben nicht schlecht gespielt, mit ein bisschen Glück hätten wir auch als Sieger vom Platz gehen können - wenn die Flanke von Wilfried (Domoraud, Anm.) nicht an die Stange, sondern ins Tor geht. Dieser Punkt gibt uns Selbstvertrauen. Wir haben gekämpft und nicht viel Chancen zugelassen."

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