Mattersburg mit Chance auf Platz sieben

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Der SV Mattersburg will seine Siegesserie fortsetzen und am Samstag (18.30 Uhr) im direkten Duell auch am Tabellensiebenten Wacker Innsbruck vorbeiziehen.

Nach drei Siegen in Folge liegt das beste Frühjahrsteam nur noch drei Zähler hinter den Innsbruckern, hat zudem das bessere Torverhältnis. Mit einem vierten Erfolg in Serie würden die Burgenländer zudem ihren Bundesliga-Rekord aus der Saison 2004/05 einstellen.

Die Mattersburger haben zuletzt gegen Ried (4:1), bei der Admira (1:0) und in Salzburg (1:0) überrascht, Franz Lederer trat dennoch auf die Euphoriebremse. "Wir wissen das richtig zu bewerten", versicherte der Langzeit-Trainer. "Serien sind schön, aber sie helfen dir nicht."

Innsbruck ist auswärtsstark

Zudem sind die Mattersburger vor der Auswärtsstärke der Innsbrucker gewarnt, haben diese in der Fremde doch erst zwei von elf Saisonspielen verloren und siebenmal Remis gespielt.

In den vergangenen drei Auswärtsspielen hat Wacker nicht einmal ein Gegentor kassiert. "Sie sind sehr gut, kompakt und auch erfahren", warnte Lederer, der mit den zuletzt gesperrten Nedejko Malic und Patrick Bürger auf zwei Stammkräfte zurückgreifen kann.

Dafür fehlt Mittelfeldspieler Stefan Ilsanker mit einer Sperre. Alternativen sind Ivan Parlov und der zuletzt nicht von Beginn an aufgebotene Kapitän Michael Mörz.

Mit Platz sieben wollte sich Lederer noch nicht auseinandersetzen. "Wir beschäftigen uns nicht mit Rechnereien, denn dann ist man nicht mehr so fokussiert", erklärte der SVM-Coach.

"Nach vier Spielen braucht man sich keinen Orden umhängen"

Genugtuung verspüre er nicht, obwohl sein Team noch in der Winterpause von vielen als Abstiegskandidat gehandelt worden war. "Nach vier Spielen braucht man sich noch keinen Orden umhängen", betonte Lederer.

Gegen Innsbruck haben die Mattersburger in elf Bundesliga-Spielen zu Hause erst ein einziges Mal verloren (0:2 am 7. August 2010), die beiden bisherigen Saisonduelle endeten 1:1.

"Mattersburg ist nicht zu Unrecht die beste Frühjahrsmannschaft", meinte Wacker-Trainer Walter Kogler. "Sie haben eine kampfstarke Truppe, die in den letzten Jahren gewachsen ist. Mit Bürger und Naumoski haben sie außerdem eine Qualität, die sie unausrechenbar macht."

Für Innsbruck wäre auch ein Punkt in Ordnung

Minimalziel der Tiroler ist ein Punkt, wie er zuletzt im Nachtrag gegen Salzburg (1:1) gelungen ist. Damit würde Wacker auch Rang sieben absichern. "Wir sind defensiv zuletzt gut gestanden, müssen uns nach vorne aber etwas verbessern", gestand Kogler.

Die diesbezüglichen Hoffnungen ruhen auf Spielmacher Carlos Merino, der seine Form noch nicht ganz gefunden hat. Dazu kehrt Routinier Szabolcs Safar nach überstandener Grippe ins Tor zurück.

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