Admira feiert Heimsieg gegen Kapfenberg

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Für den Kapfenberger SV hat es am Mittwoch im Abstiegskampf eine empfindliche Niederlage gesetzt.

Das Schlusslicht musste sich im Nachtragsspiel der 20. Runde auswärts der Admira mit 1:3 (1:1) geschlagen geben und liegt damit weiterhin zehn Punkte hinter dem Vorletzten SC Wiener Neustadt.

Elsneg hatte die Gäste in der 27. Minute zwar in Führung gebracht, Sabitzer (44.) und Schwab (65., 75.) gelang aber noch die Wende.

Tischler pariert

In den ersten 30 Minuten hatte noch wenig auf den zweiten Sieg der Südstädter in Folge hingedeutet.

Mit der Referenz von vier Punkten aus den ersten beiden Frühjahrspartien begannen die Kapfenberger voller Selbstvertrauen und kamen der Führung schon in der 8. Minute nahe.

Lovin spielte Babangida frei, doch der Nigerianer scheiterte an Admira-Goalie Tischler.

Elsneg trifft

An der Spielfreude Babangidas änderte die vergebene Chance nichts - angetrieben vom starken Offensivspieler schnürten die Kapfenberger die Gastgeber in deren Hälfte ein, der Lohn war das 1:0 in der 27. Minute.

Babagida setzte Grgic auf der rechten Seite ein, dessen Querpass verwertete Elsneg aus kurzer Distanz.

Sabitzer mit erstem Tor

Danach aber geriet Sand ins Getriebe der Obersteirer, was die stark ersatzgeschwächte Admira, die kurzfristig auch noch auf den angeschlagenen Jezek verzichten musste, mit ihrem ersten gelungenen Angriff prompt ausnützte.

Im Zuge eines Konters flankte Hosiner mit Übersicht auf Sabitzer. Der 17-Jährige nahm sich den Ball mit der Brust herunter und erzielte mit einem sehenswerten Schuss ins lange Eck seinen ersten Bundesliga-Treffer im achten Einsatz.

Zwei Elfmeter nicht gepfiffen

Nach dem Seitenwechsel prüfte Hosiner mit einem strammen Schuss Kapfenberg-Schlussmann Wolf (47.), anschließend gab es zweimal Elfmeter-Alarm im Admira-Strafraum.

Zunächst kreuzten sich die Wege von Tischler und Nathan Junior (53.), dann ließ Tischler eine Freistoßflanke von Sahanek fallen, woraufhin der einschussbereite Nathan Junior vom Admira-Goalie wohl mit unsauberen Mitteln am Abschluss gehindert wurde.

Die Pfeife von Schiedsrichter Drachta blieb allerdings zweimal stumm.

Schwab dreht das Spiel

In der 65. Minute drehte sich die Partie endgültig zugunsten der Admira. Ein abgefälschter Schuss des eingewechselten Schicker landete an der Querlatte, den abspringenden Ball verwertete Schwab via Innenstange zum 2:1.

Zehn Minuten später sorgte der Mittelfeldspieler aus einem Konter mit einem Schlenzer für die endgültige Entscheidung.

Bei den Kapfenbergern war danach die Luft draußen - vom Anschlusstreffer waren die "Falken" in der Schlussphase weiter entfernt als die Admira vom 4:1. Daran änderte auch das Liga-Comeback von Kuljic ab der 68. Minute nichts mehr.

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