Foda: "Hatten das nötige Glück"

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Sturm Graz kommt in der neuen Fußball-Saison nicht so recht in Fahrt.

Durch das 2:2 am Samstag vor eigenem Publikum gegen den SV Mattersburg hält der Titelverteidiger, der jeweils mit zwei Siegen in die vergangenen drei Spielzeiten gestartet war, nach den ersten beiden Runden nur bei zwei Zählern.

Glückliches 2:2 für Sturm

Noch schwerer als die magere Punkteausbeute wiegt aber die Tatsache, dass die "Blackies" derzeit nicht an die Auftritte der Meistersaison anschließen können.

Das 2:2 gegen den Außenseiter war sogar glücklich, schließlich wurde den Burgenländern ein regulärer Treffer aberkannt und wohl auch ein Elfmeter vorenthalten, wie selbst Schiedsrichter Markus Hameter nach Ansicht der TV-Bilder zugeben musste.

Schiedsrichter Hameter rechtfertigt sich

"Ich habe vom Assistenten per Headset die Information bekommen, dass der Ball bei der Flanke von Naumoski mit vollem Umfang hinter der Linie war", rechtfertigte sich der Niederösterreicher für die versagte Anerkennung eines Tores von Patrick Bürger.

Kurz danach wurde Bürger von Ferdinand Feldhofer im Strafraum zu Fall gebracht. "Da hätte es Elfer geben können, aber mir war die Sicht verstellt", beteuerte Hameter, der laut Sturm-Coach Franco Foda "nicht seine beste Leistung geboten hat".

"Wir hatten das nötige Glück"

Auch dadurch ergatterten die rund 20 Minuten in Unterzahl agierenden Grazer einen - wie selbst Foda zugab - schmeichelhaften Punkt und blieben gegen den SVM im 18. Match in Folge unbesiegt.

"Wir hatten das nötige Glück. Die Mannschaft muss sich bei Christian Gratzei (Anm.: Sturm-Tormann) bedanken, er hat uns vor einer Niederlage bewahrt."

"Es läuft noch nicht alles rund"

Dass seine Mannschaft in den vier bisherigen Saison-Pflichtspielen inklusive des mühsamen Aufstiegs in der Champions-League-Qualifikation gegen Videoton nicht zu überzeugen wusste, lässt beim Deutschen nicht die Alarmglocken schrillen.

"Es läuft noch nicht alles rund, aber wir werden hart arbeiten, um uns zu verbessern", versprach Foda.

Ähnliches war von Innenverteidiger Ferdinand Feldhofer zu hören. "Wir sind noch nicht bei 100 Prozent. Die Saison war lange, die Pause kurz, wir brauchen noch Zeit."

Keine Zeit zum Durchatmen

Zeit zum Durchatmen bleibt den Steirern allerdings nicht.

Bereits am Montag hebt der Flieger Richtung Tiflis ab, wo am Dienstag bei Temperaturen jenseits der 30 Grad das Drittrunden-Hinspiel der Champions-League-Qualifikation gegen den georgischen Meister FC Sestaponi steigt.

Hölzl wieder fit

Dabei kann Sturm wohl wieder auf Flügelspieler Andreas Hölzl zählen, der gegen Mattersburg wegen einer Oberschenkelverletzung ausgetauscht werden musste.

Im Falle eines Aufstiegs gegen Sestaponi wäre Sturm fix in einer Europacup-Gruppenphase.

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