"Sind in der Lage, den Meister zu schlagen"

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Meister Sturm Graz kämpft am Sonntag im Tivoli-Stadion Tirol gegen Wacker Innsbruck um das Ende einer schwarzen Serie.

Die Steirer warten in dieser Saison noch immer auf ihren ersten Bundesliga-Auswärtssieg, in den bisherigen acht Auftritten außerhalb der UPC-Arena reichte es gerade einmal zu drei Punkten.

Obendrein kassierten die "Blackies" zuletzt dreimal in Folge drei Gegentore in der Fremde.

Foda mit Galgenhumor

Trainer Franco Foda macht sich jedoch wenig aus solchen Statistiken.

"Es sind im Laufe dieser Meisterschaft schon mehrere Serien gebrochen worden - zum Beispiel hatten wir bis vor kurzem noch nie gegen Wiener Neustadt verloren", erklärte der Deutsche mit einer Prise Galgenhumor.

Genauso viel Sorgen wie die Auswärtsschwäche bereitet Foda die ständige Doppelbelastung durch die Europa League.

"In Moskau waren wir mehr im Stau als im Hotel, jetzt haben wir eine lange Busfahrt nach Innsbruck vor uns. In so einer Phase kann man nur Regeneration machen und nichts anderes trainieren."

Vorteil für Wacker?

Wacker-Trainer Walter Kogler wagte nicht zu prophezeien, ob seine Mannschaft durch die Auswirkungen des 1:2 der Grazer gegen Lok Moskau in der Europa League profitieren könnte.

"Ob das für uns ein Vorteil ist, wird an uns selbst liegen. Sturm hat auf jeden Fall einen so großen Kader, dass eine Mannschaft mit Qualität aufgestellt werden kann."

Der Coach des Tabellen-Achten will vor dem letzten Heimspiel des Jahres alles unternehmen, um den Acht-Punkte-Vorsprung auf Schlusslicht Kapfenberg nicht kleiner werden zu lassen. "Unser Ziel ist es, diesen Abstand zumindest zu halten oder auch auszubauen."

Der erste Schritt könnte schon am Sonntag gelingen. "Es wird zwar eine schwierige Aufgabe, aber wir sind in der Lage, den Meister zu schlagen", betonte der Kärntner, dessen Club vor kurzem die Option auf Peter Hackmair zog. Daher bleibt der Mittelfeldspieler bis 2013 in Innsbruck.

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