"Bin meinen Spielern nicht böse"

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"Schauen, dass wir wieder in die Bahn kommen"

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Vor der 17. Bundesliga-Runde ist die Admira wieder auf dem Boden der Realität angekommen.

Der sensationell gestartete Aufsteiger ergatterte in den vergangenen vier Runden nur zwei Punkte und rutschte damit von Platz eins auf Rang vier ab.

Dennoch hält sich bei Trainer Dietmar Kühbauer vor dem Heimspiel am Samstag gegen SV Ried der Ärger über den jüngsten Einbruch in engen Grenzen.

"Müssen zu unseren Tugenden zurückkehren"

"Wir haben uns immer einzuschätzen gewusst. Was in den letzten Wochen passiert ist, war vorherzusehen. Jetzt müssen wir eben schauen, dass wir wieder in die Bahn kommen", sagte der Burgenländer.

"Ich bin meinen Spielern ja nicht böse. Sie können und wollen Fußball spielen."

Einfach zur Tagesordnung möchte Kühbauer nach den jüngsten Misserfolgen aber auch nicht übergehen. "Wir müssen wieder zu unseren Tugenden zurückkehren, aggressiver und leidenschaftlicher spielen", forderte der 40-Jährige.

"Ried kämpft um jeden Zentimeter"

In dieser Hinsicht sieht der Admira-Coach die Rieder als mögliches Vorbild. "Sie kämpfen um jeden Zentimeter und sind ein sehr unangenehmer Gegner."

Aufgrund dieser Qualitäten fehlt Kühbauer das Verständnis für das permanente Understatement der Innviertler.

"Wenn ein Beichler auf der Ersatzbank sitzt, kann das keine schlechte Mannschaft sein", betonte der Coach, dessen Team so wie Ried nur aufgrund der Tordifferenz nicht auf Platz eins liegt.

"Die Admira und wir pfuschen ein bisschen rein"

An die Spitzenposition verschwendet Kühbauer jedoch ebenso wenig Gedanken wie sein Rieder Kollege Paul Gludovatz.

"Die Admira und wir pfuschen jetzt ein bisschen rein, aber im Frühjahr wird wieder die gute alte österreichische Sitte einkehren und die großen Vier machen sich die internationalen Plätze untereinander aus", sagte der Betreuer der seit sechs Runden ungeschlagenen Innviertler.

Bevor es so weit ist, möchte der Ex-ÖFB-Nachwuchs-Coach noch mit möglichst vielen Punkten in die Winterpause gehen, und die ersten davon sollen gegen die Niederösterreicher geholt werden.

"Bei Admira kann man nicht von Einbruch sprechen"

"Das wird aber schwer, denn bei den Admiranern kann man eigentlich nicht von einem Einbruch sprechen. Auch wenn sie zuletzt nicht mehr so gepunktet haben, waren ihre Leistungen stabil", meinte Gludovatz, der vor seinem 50. Liga-Sieg steht.

Sein Klub hat seit dem 31. Mai 1997 (1:3) nicht mehr in der Südstadt verloren, danach gab es fünf Siege und fünf Unentschieden.

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