Austria nur mit Nullnummer gegen den SVM

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Die Austria hat ihre Negativ-Serie vor eigenem Publikum am Samstag fortgesetzt.

Die Wiener kamen in der 17. Bundesliga-Runde gegen den Abstiegskandidaten SV Mattersburg nicht über ein 0:0 hinaus und spielten damit schon zum vierten Mal in Folge in der Generali Arena unentschieden, wodurch der Verlust der Tabellenführung drohte.

Wieder einmal schafften es die "Veilchen" nicht, aus einer klaren spielerischen Überlegenheit Kapital zu schlagen.

Linz in der Startformation

Gegen die tief stehenden Burgenländer fand die Daxbacher-Truppe kein Rezept, agierte oft zu umständlich und einfallslos.

Und wenn sich dann doch Chancen boten, wurden sie teilweise kläglich vergeben - so etwa in der 30. Minute, als Linz nach idealem Zuspiel von Liendl aus kurzer Distanz volley deutlich über die Latte knallte.

Bereits nach sechs Minuten hatte Linz, der erstmals seit einem Monat wieder in der Startformation stand, außerhalb des Strafraums nur relativ knapp verzogen, zwölf Minuten später fand Suttner aus spitzem Winkel in Borenitsch seinen Meister.

Gewaltschuss von Klein

Der Mattersburg-Goalie musste auch in der 38. Minute bei einem Schuss von Barazite eingreifen, erlebte aber ansonsten einen ruhigen Abend.

Margreitter verletzt

Georg Margreitter musste im letzten Liga-Heimspiel der Austria in diesem Jahr wegen einer Bauchmuskelverletzung zur Pause ausgetauscht werden und ist damit nach Manuel Ortlechner und Kaja Rogulj der dritte verletzte Innenverteidiger der "Veilchen".

Wirklich geprüft wurde der Burgenländer nur noch in der 69. Minute bei einem Gewaltschuss von Klein aus 30 Metern, 17 Minuten zuvor hatte die Austria nach einer Attacke von Mravac an Jun vergeblich einen Elfmeter gefordert.

Am Schiedsrichter lag es allerdings nicht, dass die Austria sieglos blieb, sondern vielmehr an der fehlenden Kreativität, die möglicherweise auch eine Folge der anstrengenden englischen Wochen war.

Gorgon trifft die Stange

Mit ein bisschen Pech hätten die Violetten sogar als Verlierer vom Platz gehen können.

Nach einem Corner von Naumoski köpfelte Ilsanker aus fünf Metern völlig freistehend über das Tor (52.).

Trotz einer enttäuschenden Darbietung hätte es noch fast ein Happy-End für den Titelkandidaten gegeben, doch Gorgon traf in der 89. Minute nur die Stange.

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