Ried mit Punkt zufrieden, Rapid auf gutem Weg

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Rapid musste sich die Punkte mit Ried teilen, bei Grün-Weiß sah man das 1:1 aber nicht zuletzt unter dem Aspekt der Leistungssteigerung.

"Der Ausgleich hat uns sehr wehgetan", meinte Trainer Peter Schöttel, angesichts der spielerischen Dominanz seines Teams über weite Strecken konnte er jedoch auch eine gewisse Zufriedenheit nicht verhehlen.

"Ich sage schon seit Wochen, dass wir besser werden", betonte der 44-Jährige, "Fans und Journalisten sehen das halt nicht immer so."

"Hofmann nur ein Teil einer sehr guten Mannschaft"

Schöttel ist vom Mannschaftsgefüge jedenfalls überzeugt. "Wir haben einen gewissen Stamm gefunden, wo man immer ein, zwei Abweichungen machen kann", erklärte der Wiener.

Die Vorstellung von Kapitän Steffen Hofmann, der nach einem Spiel verletzungsbedingter Pause wieder am Platz stand, befand er für "gut", wollte den zentral hinter der Spitze agierenden 31-Jährigen aber nicht herausheben.

"Man sollte wegkommen, bei so einem Spiel von Steffen Hofmann zu reden. Er war heute Teil einer sehr guten Mannschaft. Er hat gut gespielt, hat aber derzeit vielleicht nicht das nötige Glück beim Abschluss."

Gludovatz nahm Punkt dankend an

Auch Ried-Coach Paul Gludovatz sah den Gegner in aufsteigender Form ("Rapid wird immer besser") und nahm den Punkt durchaus in Demut an.

"Rapid hat mit sehr viel Wucht und variablen Angriffen gespielt. Und wenn dann draußen noch drei Spitzen aufwärmen, wird einem Angst und Bange", meinte der Burgenländer. "Gegen eine Mannschaft, die Powerplay gespielt hat, freut mich das Unentschieden."

Trainer nehmen ihre Torhüter in Schutz

Seinen deutschen Torhüter Thomas Gebauer, dessen derzeit laufendes Einbürgerungsverfahren zuletzt für Hoffnung angesichts der heimischen Tormann-Misere sorgte, nahm er in Schutz.

Gebauer hatte einen eigentlich harmlosen Schuss von Christopher Trimmel (erstes Saisontor) in der 25. Minute durch die Beine rutschen lassen.

"Ich werde niemandem eine Schuld zuweisen, da gibt es andere Spieler, die Abspielfehler gemacht haben, denen man die Schuld zuweisen müsste", sagte Gludovatz.

"Beide sind gute Torhüter"

Auch Helge Payer spielte sich vor den Augen von ÖFB-Teamchef Marcel Koller nicht eben in die Auslage, bereitete Rieds Spanier Nacho in dessen 100. BL-Spiel bzw. einen Tag vor dessen 29. Geburtstag ein wohlfeiles Geschenk.

Auch wenn der Ball ungleich schwerer zu halten war als jener Trimmels. "Es hat nicht gut ausgesehen, aber es sind beides gute Torhüter", meinte Schöttel zu den Ausrutschern der Schlussmänner.

Gebauer selbst bedauerte vor allem sein leistungsmäßiges Auf und Ab in der laufenden Saison: "In der Saison ist das leider immer wieder drin. Das ärgert mich maßlos."

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