Keine Krisenstimmung bei Admira

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Admira auf der Suche nach der Entschlossenheit

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Zumindest den Angriff Rapids hat Tabellenführer Admira trotz des mageren 0:0 in Wiener Neustadt am Samstag abwehren können.

Weil der Rekordmeister trotz Überlegenheit in Ried in der 14. Bundesliga-Runde über ein 1:1 nicht hinauskam, bleibt der Vorsprung des Überraschungs-Aufsteigers auf die Wiener mit sechs Punkten konstant.

Lachender Dritter könnte am Sonntag aber die Austria sein, die sich mit einem Heimsieg gegen Innsbruck bereits bis auf zwei Zähler an die Südstädter heranarbeiten könnte.

Von einer Krise wollen Trainer Dietmar Kühbauer und Co. aber nichts wissen.

"Wir machen vorne die Tore nicht"

Die Stimmung der Admiraner nach dem fünften Auswärtsremis in Folge hätte freilich besser sein können.

"Aufgrund der zweiten Spielhälfte hätten wir gewinnen müssen, da haben wir auf ein Tor gespielt. Wir stehen hinten gut, vorne machen wir aber die Tore nicht", meinte Kühbauer und sprach damit auch die in der Fremde gezeigte Abschlussschwäche seines Teams an.

"Müssen mehr Entschlossenheit an den Tag legen"

So wartet man auswärts bereits seit drei Partien auf Tore. "Der letzte Pass hat gefehlt", konstatierte Admira-Routinier Gernot Plassnegger, Kühbauer gelobte Besserung.

"Das ist das Bedauerliche im Moment. Da müssen wir mehr Entschlossenheit an den Tag legen. Daran werden wir arbeiten", betonte Kühbauer, führte aber auch den Spielstil des Gegners ins Treffen:

"Wiener Neustadt hat sehr destruktiv Fußball gespielt, sie haben nur verteidigt."

Admira lässt sich nicht aus der Ruhe bringen

Von einer Krise, wie mancherorts zu vernehmen, will man bei der Admira, die immerhin seit 13 BL-Partien ungeschlagen ist, aber nichts wissen.

"Von einem Einbruch kann man nicht reden", meinte etwa Mittelfeldspieler Stefan Schwab. Und Kühbauer wies die Fragen nach der Verfolgermeute klar zurück:

"Es ist mir egal, was die Konkurrenz macht, wir schauen auf uns. In der Länderspielpause gehen wir sicher nicht Badmintonspielen oder Schwimmen, wir werden weiter hart arbeiten."

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