Gludovatz: "Wird schwieriger als gegen die Austria"

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Die SV Ried hat am Samstag die große Möglichkeit, sich in der oberen Tabellenhälfte der Bundesliga weiter festzusetzen.

Nach dem Heimsieg über die Austria gelten die fünftplatzierten Innviertler vor eigenem Publikum gegen den Vorletzten SV Mattersburg als klarer Favorit - allerdings nur laut Papierform, denn Trainer Paul Gludovatz ist anderer Meinung.

"Schwieriger als gegen die Austria"

"Gegen die Mattersburger ist es schwieriger als gegen die Austria. Sie sind kampfkräftiger, spielen lange Bälle und haben sehr gute Sturmspitzen. Und sie haben auf jeder Seite schnelle Spieler", warnte der frühere ÖFB-Nachwuchscoach.

"Im Gegensatz zum Austria-Match erwartet man von uns gegen Mattersburg einen Sieg. Das macht die Sache nicht einfacher."

Sein Widerpart Franz Lederer rechnet sich im Gastspiel im Innviertel einiges aus. "Immerhin können wir uns auf die Brust heften, dass wir in jedem Spiel in dieser Saison dem Gegner das Leben schwer gemacht haben", meinte der Burgenländer, der seine Zuversicht vor allem aus dem Last-Minute-Punktgewinn am vergangenen Sonntag gegen Sturm Graz schöpft.

Lederer warnt vor Ried

"Da haben wir bewiesen, dass in der Mannschaft eine mentale Stärke entstanden ist. Denn sonst kann man so eine Partie in der Nachspielzeit nicht mehr drehen."

Allzu viel Optimismus wollte Lederer aber auch nicht versprühen. "Wir dürfen nicht vergessen, dass die Rieder doppelt so viele Punkte wie wir haben und zu Hause die Austria oder auch Bröndby geschlagen haben. Sie sind extrem heimstark, deshalb müssen wir dagegenhalten, sonst gibt's dort nichts zu erben."

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