Nicht auf die leichte Schulter!

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Schöttel will nächsten Dreier gegen den Ex-Klub

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Für Rekordmeister SK Rapid zählen am Samstag (18.30 Uhr) im Heimspiel gegen den SC Wiener Neustadt nur drei Punkte.

Die Hütteldorfer wollen den Anschluss an die Bundesliga-Spitze halten und vor dem Wiener Derby in einer Woche wichtiges Selbstvertrauen tanken.

"Uns ist bewusst, dass wir unsere Heimspiele gewinnen müssen, um oben dran zu bleiben. Ich bin guter Dinge, dass das auch am Samstag gelingen wird", sagte Rapid-Coach Peter Schöttel.

Schöttel nach wie vor sauer

Der 44-Jährige konfrontierte seine auf Rang vier liegende Truppe aufgrund der Abwesenheit der Teamspieler in der Länderspielpause erst am Freitagvormittag noch einmal mit den Geschehnissen bei der 3:4-Auswärtsniederlage gegen die Admira.

"Ich bin nach wie vor sauer, weil die Niederlage unnötig war. Es hat so ausgesehen, als ob wir uns nicht auf die Partie vorbereitet hätten", ärgerte sich der Rapid-Coach einmal mehr.

Im Heimspiel gegen seinen Ex-Club gelte es nun cleverer zu agieren als in der Südstadt, um die auch im Hinblick auf die kommenden Aufgaben sehr wichtigen drei Punkte einzufahren.

Payer wieder im Tor?

Umstellungen wird es auf jeden Fall geben, in welcher Form ließ der ehemalige Abwehrspieler aber offen.

"Ich habe einiges gesehen, was mir nicht gefallen hat. Ich habe einen großen Kader und werde daher mit Sicherheit etwas ändern", kündigte Schöttel an.

Im Tor dürfte Helge Payer stehen, obwohl der Rapid-Trainer auch diese Personalie offen ließ. Heikkinen, Saurer und Schrammel fallen definitiv aus.

Angst vor Neustädter Standards

Mit dem Gegner haben sich die Hütteldorfer eingehend beschäftigt.

"Wir nehmen den Gegner natürlich ernst, denn wenn wir nicht aufpassen, kann uns Wiener Neustadt vor Probleme stellen", analysierte Schöttel, der vor allem vor der Stärke der Niederösterreicher bei Standardsituationen warnte.

Die zweite Partie gegen seinen Ex-Club sei für ihn nach wie vor "etwas Besonderes".

Burgstaller voller Tatendrang

Das gilt auch für Guido Burgstaller, der zum ersten Mal im Hanappi-Stadion in einem Pflichtspiel für die Hütteldorfer zum Einsatz kommen dürfte.

"Ich freue mich riesig auf das Spiel und hoffe, dass die drei Punkte bei uns bleiben", sagte der Offensivspieler, der bei seinem Ex-Verein noch viele Freunde hat.

Seine Schienbeinkopfverletzung ist voll ausgeheilt, nun will er im Rapid-Dress so richtig angreifen. Coach Schöttel steht voll hinter dem 22-Jährigen.

"Er ist auf einem guten Weg zurück und wird für den Verein noch ein wertvoller Spieler werden", sagte der Rapid-Trainer.

Wr. Neustadt ohne Druck

Für die Wiener Neustädter kam die Länderspielpause gelegen, die langzeitverletzten Spieler wie Friesenbichler, Ramsebner, Lindner oder Troyansky sind allesamt wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, womit Coach Peter Stöger aus dem Vollen schöpfen kann.

"Rapid ist nicht so gut gestartet und muss gewinnen. Den Druck, gewinnen zu müssen, haben wir natürlich nicht, aber wir wollen auch etwas machen", sagte Stöger.

Gegenüber der knappen 0:2-Heimniederlage am 23. Juli, bei der Nuhiu und Drazan erst in der Nachspielzeit den Sieg mit einem Doppelschlag fixiert hatten, habe sich doch einiges verändert.

"Rapid ist besser als zum damaligen Zeitpunkt, aber wir haben uns auch weiterentwickelt", sagte Stöger.

Gegen die Auswärts-Unserie

Auswärts sei es für seine Truppe aber deutlich schwerer. "Da haben wir gegen die besseren Mannschaften noch nicht gepunktet", erinnerte der Wiener-Neustadt-Trainer.

Gegen die Admira (0:3), Sturm Graz (0:5) und Salzburg (0:3) hatte es in der Fremde deutliche Niederlagen gegeben.

Als andere als eine Niederlage würde aber nur "Zusatzpunkte" für die Niederösterreicher bringen, die wirklich wichtigen Partien warten erst in der Folge gegen Kapfenberg (22. Oktober daheim) und Wacker Innsbruck (29. Oktober auswärts). Bis am Freitagmittag waren 14.600 Karten verkauft.

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