Kapfenberg trotzt der Admira ein Remis ab

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Tabellenführer Admira ist am Samstagnachmittag im Auftaktspiel der elften Bundesliga-Runde beim Tabellenletzten Kapfenberg nicht über ein torloses Remis hinausgekommen.

Damit hatte Verfolger Austria Wien am Abend die Chance, den Aufsteiger mit einem Sieg in Ried als Spitzenreiter abzulösen.

Bereits das erste Duell in der Südstadt hatte mit einem 1:1 eine Punkteteilung zwischen den Niederösterreichern und Steirern gebracht.

Admira mit Klub-Rekord

Die Admira verbuchte trotz der vor allem in der ersten Hälfte ausgesprochen matten Leistung vor 3.000 Zuschauern im Franz-Fekete-Stadion einen neuen Klub-Rekord im Oberhaus, blieb sie doch im zehnten Liga-Spiel en suite ungeschlagen.

Kapfenberg verbesserte sich mit dem verdienten Punktgewinn zumindest bis Sonntagnachmittag, an dem Nachzügler Mattersburg Meister Sturm empfängt, auf den vorletzten Platz.

Auf der Gegenseite hatte Prokoph das 1:0 auf dem Fuß, schoss aber knapp daneben (79.), wenig später verfehlte er ebenso wie Ordos einen Micic-Stanglpass um Sekundenbruchteile.

Im Finish war dann wieder die Admira am Drücker, doch Hosiner scheiterte an Wolf (84.). In der Nachspielzeit flog ein Jezek-Weitschuss aus rund 20 Metern um wenige Zentimeter am langen Eck vorbei (91.).

Kapfenberg startete gut, hatte bereits in der dritten Minute die Möglichkeit auf die Führung, die aber Sand und Sharifi ausließen. Die Admira hatte ihre beste Szene vor der Pause durch einen Schwab-Weitschuss, der knapp am Tor vorbeizischte (21.). Ansonsten gab es kaum gefährliche Szenen in Hälfte eins.

Admira nach der Pause besser

Nach dem Wechsel plätscherte die Partie zunächst dahin, nahm erst nach 20 Minuten wieder Fahrt auf - mit klaren Vorteilen für die Admira: Rene Schicker scheitere zunächst aus kurzer Distanz an Kapfenberg-Schlussmann Raphael Wolf (66.), und ein Kopfball des eingewechselten Emin Sulimani verfehlte sein Ziel (74.).

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